Harte Schale, weicher Kern. Ich gehe davon aus, dass sich dieses Sprichwort aus dem Obstgarten in den Sprachgebrauch geschlichen hat. Gemeint ist natürlich aber nichts anderes, als die Eigenschaft eines Menschen, der nach aussen rauh und hart wirkt, innen aber sehr sanft und verletzlich ist. Nicht selten wird diese Redensart bei Männern benutzt, die sich als absolute Machos darstellen, in Tat und Wahrheit beim Tierfilm aber weinen, wenn es niemand sieht. Dieses Sprichwort würde ich jederzeit unterschreiben. Und damit kann man auch gleich die Überleitung zum nächsten Sprichwort machen…. Weiterlesen
Gegensätze ziehen sich an. Ich bin überzeugt, dass dieses Sprichwort für mich und meinen Göttergatten erfunden wurde. Anders ist es gar nicht möglich! Ich kenne nämlich keine grösseren Gegensätze, die schon so lange zusammenleben. Also muss dieses Sprichwort einfach wahr sein, denn sonst wären wir wohl schon lange geschieden. Ich habe mir auch schon überlegt, wie es wäre, wenn wir beide so wären wie ich: Mord und Totschlag!! Und wenn wir beide so wären, wie er: RUHE OHNE ENDE! Es muss also etwas Wahres an dieser Redensart sein. Weiterlesen
Fragen kostet nichts. Diese Redensart gehört zum täglichen Sprachgebrauch und ist eigentlich umgangssprachlich genau so gemeint, wie es gesagt wird. Fragen ist immer erlaubt, auch ohne negative Folgen. Das Schlimmste, was bei einer Frage passieren kann ist, dass man keine Antwort bekommt. Na und? Tut nicht weh, kein Problem. Persönlich finde ich es gut, dass es dieses Sprichwort gibt, denn früher, als wir noch zur Schule gingen, wurde oft genug das Gefühl vermittelt, dass nur die Dummen Fragen stellen. Also hat man einfach nicht gefragt und blieb unwissend. Schade! Deshalb sollte dieses Sprichwort an Gewichtung unbedingt noch etwas zulegen. Und wer ausgelacht wird, weil er fragt, der sollte ruhig LAUT zurücklachen. Nur die Dummen stellen nämlich KEINE Fragen! Dies gleich noch als Hinweis an alle Lehrer, die sich über Kinder lustig machen, welche ständig Fragen stellen (das habe ich tatsächlich auch schon mehr als einmal erlebt). Fragen, fragen, fragen – nur so wird man blitzgescheit! Weiterlesen
Ein Unglück kommt selten allein. Wie wahr, leider! Ich glaube, dass das so eine andere Art der Umschreibung von Murphy’s Gesetz ist. So, wie das Frühstücksbrot immer auf der Marmeladenseite landet, wenn es runterfällt, so ist es quasi ein Gesetz, dass ein Unglück selten alleine kommt. Keine Ahnung, warum das so ist. Aber wenn an einem Tag schon morgens ein Unglück geschieht – und sei es nur der heisse Kaffee, der versehentlich auf der Hose landet – dann kann man eigentlich davon ausgehen, dass noch mehr passieren wird. Vermutlich ist es sogar so, dass unser Denken durch dieses Sprichwort derart negativ gepolt wird, dass wir die Unglücke selber anziehen. Wenn man lange genug auf etwas Schlimmes wartet, trifft es irgendwann ein. Vielleicht sollte man dieses Sprichwort einfach verbieten! Ob das wohl etwas bringen würde? Weiterlesen
Viele liebe Leser/innen haben mir Schützenhilfe bezüglich des Buchstabens C geboten. Dankeschön! Da ich aber nicht selber darauf gekommen bin, werde ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Deshalb anstelle des „C“s hier nun der Buchstabe D – denn am C bin ich kläglich gescheitert…..:-( Mein persönliches Alphabet ist also neuerdings ohne C….
Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Dieses Sprichwort hat mehrere tiefere Bedeutungen. Eine kommt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf den Tod. „Contra vim mortis non est medicam in hortis.“ Also, gegen den Tod ist kein Heilkraut gewachsen. Der andere Ursprung ist ähnlich angesiedelt, bezieht sich aber auf die Liebe. „Nullis amor est sansabilis herbis.“ Bei Liebeskrankheit gibt es kein Heilkraut. Beide sind wahr und so ist die Redensart eigentlich auf viele Dinge im Leben zu beziehen. Auch gegen Blödheit oder Intoleranz ist leider kein Kraut gewachsen. Von daher hat dieses Sprichwort seine Gültigkeit nie verloren. Im Gegenteil! Weiterlesen