Morgenstund hat Gold im Mund. Dass dieses Sprichwort bedeutet, dass morgens die besten Zeit sei, um eine Arbeit zu beginnen, ist mir klar. Wer aber auf diese Idee gekommen ist, weiss ich nicht. Es muss sich um einen Frühaufsteher gehandelt haben. Klar: Landläufig gilt, dass fleissige Menschen früh aufstehen und auch früh zu Bett gehen. Wer das so definiert hat, ist mir auch ein Rätsel. Ich gehöre nämlich zu jenen, die lieber spät aufstehen, dann aber auch bis spät arbeiten. Bei mir hat also die Abendstund Gold im Mund und die Morgenstund eher einen fiesen Geruch im Mund…..oder so! Ich bin ja generell der Meinung, dass nicht für jeden Menschen die gleiche Zeit zu Gold wird – kommt ganz auf den Biorhytmus an! Weiterlesen
Lachen ist die beste Medizin. Das Sprichwort rührt daher, dass man aus einer Situation das beste machen soll, egal, wie sie gerade ist. Was man nicht ändern kann, ist es auch nicht wert, dass man sich deswegen ärgert. Besser also, man macht das Beste daraus und lacht darüber. Und Lachen schüttet im Körper Glückshormone aus und lässt so eine Situation ohnehin besser erscheinen, als sie vielleicht gerade ist. Also so, wie eben Medizin funktioniert. Anstelle einer Tablette, ein grosses Lachen. Und alles erscheint sofort viel leichter. Stimmt zu absolut 100%, wie ich finde! Zugegeben, einfach so alleine vor sich hinzugrölen, sieht manchmal etwas bescheuert aus. Aber es hilft! Weiterlesen
Kindermund tut Wahrheit kund. Dieses Sprichwort kommt daher, weil ein Kind noch nicht den Sprachregeln der Erwachsenenwelt folgt. Es sagt, was es sieht – und demzufolge auch das, was es denkt. Und das kann manchmal ganz schön hart sein. Wenn uns jemand sagt, dass er seinen dicken Hintern in keine Hose mehr bringt, sagen wir netterweise: „Echt jetzt, das wäre mir gar nicht aufgefallen. Ich finde, Du siehst aus, wie immer.“ Bei einem Kind kann es schon mal vorkommen, dass es bei Mama an der Bluse zupft und fragt: „Mama, warum hat diese Frau so einen dicken Hintern?“ Klatsch! Also meine Tochter hat dieses Sprichwort immer laut und deutlich gelebt. Überall! Auch in der Schule, wenn die anderen Mütter zu den Geburtstagen Kuchenkunstwerke kreierten und sie trocken dem Lehrer sagte: „Kann ich auch Semmeln und Schokolade bringen? Meine Mama hat keine Ahnung vom Backen.“ Danke, liebes Kind. Kindermund tut eben wirklich Wahrheit kund, ob es uns nun passt, oder nicht! Weiterlesen
Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Man geht davon aus, dass diese Redensart den Ursprung in einem zoologischen Garten hat. Gemeint ist, dass jedes Lebewesen seine Besonderheiten hat. Übertragen auf den Menschen bedeutet das, dass man jeden das machen lassen sollte, was ihm gefällt. Jeder findet sein Vergnügen in etwas anderem, und das ist auch gut so. Aufgezwungene Regeln, was man zu tun oder zu lassen hat, sollten ersatzlos gestrichen werden. Das Leben wäre dann um einiges einfacher. Mehr Toleranz, weniger Kritik! Wie einfach die Welt doch sein könnte! Weiterlesen
Irren ist menschlich. Auf der Suche nach dem tieferen Sinn bin ich nicht fündig geworden. Dieser Satz sagt, was er eben sagt. Jeder Mensch kann sich mal irren. Simpel und einfach, ohne doppelten Boden. Einfach gut, wenn man das auch zugeben kann, sonst wird es unangenehm. Und unsympathisch. Wer sich irrt, und dann stur behauptet, recht zu haben – nun ja, dass sind jene Menschen, die einem tierisch auf den Senkel gehen können. Jene, die immer alles besser, schneller und genauer wissen, selbst wenn sie keine Ahnung haben. Weiterlesen