von süss bis ungeniessbar

Coming Out

Der Modebegriff Coming Out (das Herauskommen) wird vor allem im Bereich der Homosexualität verwendet. Man rückt quasi mit einer Information heraus, welche für die ganze Welt von Interesse zu sein hat. Vollkommener Quatsch – wie ich finde!

Im Sport, ganz besonders im Fussball, ist dieses Thema beliebt und die Journalisten reissen sich um die Coming Outs der grossen Stars. Ich meine, was gibt es Spannenderes, als zu wissen, ob XY auf Männer oder Frauen steht. Oder ob die bekannte Politikerin mit einer Frau oder einem Mann zusammenlebt. Das ist ungefähr so interessant, wie die Farbe meiner Zahnpasta. Und doch werden aus solchen Coming Outs ganze TV-Berichte, Zeitunsartikel oder Fotoreportagen gemacht. Wie spannend! Weiterlesen

Frauen in der Chefetage

Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass ich zu diesem Thema eine Geschichte machen würde. Wahrscheinlich deshalb, weil für mich klar war, dass dies im 21. Jahrhundert kein Thema mehr sein sollte. Ist es aber offenbar immer noch. Habe ich doch letzthin in der Zeitung folgende Headline gesehen:

FullSizeRender 6

Rote Buchstaben die mich buchstäblich anschreien! Und steht da wirklich das Wort „langsam“ am Anfang des Satzes? Ich möchte hier noch klarstellen, dass es sich bei besagter Zeitung nicht um ein unbedeutendes Blatt aus dem Niemandsland handelt. Nein, eine renommierte Tageszeitung mit Stellenangeboten im hinteren Teil, die sich sehen lassen. Und dann diese Headline! Weiterlesen

Sportmuffel

Es soll Menschen geben, die süchtig sind nach Bewegung. Ich gehöre definitiv NICHT dazu! Mein Suchpotenzial in Sachen Sport ist gleich null. Es besteht keinerlei Gefahr, dass ich mich freiwillig sportlich betätige, obwohl ich weiss, dass es dringend nötig wäre. Ich bin mit meinen 47 Jahren in einem Alter, wo die Wehwechen anfangen, die Gelenke so langsam einrosten und das Gewicht tendenziell eher nach oben zeigt. Auch die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen ist gross, wenn man sich sportlich nicht betätigt. Und für die Psyche soll es auch gut sein. Das weiss ich alles, ich bin ja nicht dumm: Nur FAUL!

Ich habe im Verlauf der letzten Jahre einiges an Sportrichtungen ausprobiert: Nordic Walking, Pilates, Step Aerobic, Zumba – nichts hat mich gepackt. Einzig die Sportschuhsammlung hat sich vergrössert.

IMG_3891 Weiterlesen

Wenn man mal muss…

…und doch nicht kann! Ein heikles Thema, denn es geht um Toiletten. Um öffentliche Toiletten in Restaurants oder Hotelbars zum Beispiel. Diese Kabinen, die oben und unten nicht geschlossen sind.

FullSizeRender 5

Da gibt es die nette Situation, wenn das gute Essen sich in den Darm geschlängelt hat, dort aber nicht bleiben möchte. Ein Grummeln und Ziehen im Bauch avisiert dem Kopf, dass da wohl irgendwas im Essen war, was dem Gedärme nicht genehm ist. Zuerst versucht man es noch zu verdrängen, vielleicht verschwindet es ja wieder. Aber es blubbert gefährlich und die Gase, die sich bilden, müssen wohl oder übel irgendwo wieder raus. Am Tisch im Restaurant mit den Tischnachbarn scheint nicht gerade der optimale Ort zu sein. Also kurz verabschieden und ab zur Toilette. Dort kann raus, was nicht bleiben möchte, mit oder ohne Geräusche! Weiterlesen

Tue Gutes und rede darüber

Ein schöner Gedanke – Gutes zu tun! Das Gefühl, jemandem helfen zu können, ist erfüllend und gibt einem eine innere Zufriedenheit, die mit nichts anderem zu vergleichen ist. Egal wie gross oder klein das Gute ist, welches man tut, das Gefühl dabei ist dasselbe. Sicher, es ist auch schön und wichtig, sich selber etwas Gutes zu tun. Anderen aber unter die Arme zu greifen – auf welche Art auch immer – ist noch viel schöner.

IMG_3789

Ich bin selber ein Mensch, der den Gedanken und das Gefühl sehr liebt. Jemandem helfen zu dürfen, ist ein Privileg. Warum? Sehr einfach: Um Hilfe zu geben, muss es mir selber gut gehen. Ob das nun gesundheitlich, mental, finanziell oder mit Muskelkraft ist, lasse ich dabei völlig offen. Wenn ich helfen kann und darf, bin ich definitiv privilegiert. Und wer privilegiert ist, sollte es eigentlich als selbstverständlich ansehen, etwas davon an jene weiterzugeben, die nicht so sehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Weiterlesen

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026

Theme von Anders NorénHoch ↑