Die regelmässigen Leser-/innen meines Blogs wissen, dass ich in den nächsten Wochen meine Geschäftstätigkeit in Solothurn aufgeben werde. Nach 10 Jahren ist nun definitiv Schluss mit dem Kampf an der textilen Front und ich habe – mit Verlaub – die Schnauze gestrichen voll und bin froh, wenn ich die Schlüssel drehen kann. Ich habe zwar viel gelernt, aber dabei auch ganz schön viel einstecken müssen. Verdient habe ich niemals daran – aber das ist ein anderes Thema… Weiterlesen
Als Vielfliegerin kenne ich inzwischen sämtliche Sicherheitsbestimmungen und Checks, die man beim Fliegen und vor allem auf dem Weg zum Fliegen berücksichtigen muss. Sogar mit dem Sprengstoffpad wurde ich nun schon dreimal abgetastet – könnte ja sein, dass ich noch Schmauchspuren an den Kleidern habe – vom Grillieren der letzten Cervelat im Garten. Also nichts darf ins Flugzeug, was auch nur annähernd gefährlich sein könnte. Da gehören auch Dinge wie Nagelschere oder Desinfektionsmittel dazu. Oder das Haargel – hochexplosiv, wie jeder weiss… Weiterlesen
Da stehe ich mit meinem Hund in einer schmucken kleinen Hamburger Boutique und werde ungewollt Zuhörerin eines weltbewegenden Gesprächs unter drei potentiellen Kundinnen. Die drei Grazien (jede mindestens 1.80 m gross und kaum mehr als 60 Kilogramm schwer) diskutieren eifrig über die neusten Jeans, welche im Geschäft in der Auslage in allen Farben präsentiert sind. Weiterlesen
Was mache ich nachts, wenn ich nicht schlafen kann? Ganz einfach: Ich denke über Sinn und Unsinn irgendwelcher Wörter nach. Letzte Nacht war es das Wort REIZ. Warum? Ganz einfach, weil meine Reizblase mich nicht schlafen liess. Und so bin ich darauf gekommen, dass man – wenn man mit 48 Jahren über eine Reizblase, einen Reizmagen und einen Reizdarm verfügt – doch einfach reizend sein MUSS! Oder zumindest reizvoll. Oder wie wäre es mit leicht reizbar? Ja, das muss es sein. Vor allem, wenn meine vielen unnötigen „Reize“ mich nicht schlafen lassen. Dann bin ich am anderen Morgen tatsächlich leicht reizbar. Weiterlesen
… werden die Ansprüche an gewisse Dinge eindeutig höher. Zumindest ist das bei mir so!
Vor 25 Jahren sind er Göttergatte und ich mit einem Wohnmobil durch Australien gereist. Heute würde ich das Gefährt von damals eher als Playmobil bezeichnen – ganz bestimmt nicht Wohnmobil. Ich meine: Wir sprechen hier von einem kleinen, umgebauten VW-Bus, in welchem sowohl Küche, Essen als auch Schlafen verpackt waren. Ich glaube, dass es gar keine kleineren Wohnungen mit Rädern gibt. Aufrecht stehen konnten wir da drin nicht – ausgestreckt liegen konnte der Göga auch nicht. Also eigentlich konnten wir sowieso immer erst liegen, nachdem wir den Esstisch und die Sitzecke zum Schlafplatz umgebaut hatten (und das jeden Tag). Und dann lagen wir so dicht beieinander, dass wir nicht anders konnten, als uns gegenseitig zu nerven. Bei 40 Grad ist es nunmal nicht wirklich toll, wenn der Mensch neben Dir an Dir kleben bleibt, weil er so schwitzt. Und die langen Beine musste der Göga zwischen den Fahrer-/und Beifahrersitzen durchstrecken, weil er sonst gar nicht hätte liegen können. Weiterlesen