von süss bis ungeniessbar

Die Überraschung des Jahres

Wie man bekanntlich weiss, mag ich eigentlich keine Überraschungen. Das kommt vermutlich daher, dass ich ein Kontrollfreak bin und immer Angst habe, es könnte sich um etwas handeln, was mir total gegen den Strich geht und dann komm ich aus der Nummer nicht mehr raus. Drum haben eigentlich schon lange alle um mich herum aufgegeben, mich überraschen zu wollen. Bis auf gestern – da kam DIE Überraschung des Jahres und die war sowas von gelungen – MEHR GEHT NICHT! Weiterlesen

Flughafenintimitäten

Ich wurde betascht. Von oben bis unten. Vor allen Zuschauern. Und ich war selber schuld. Abflug nach Hamburg und ich marschierte durch den Bodyscanner mit Gürtel und Uhr. Tja, bekanntlich löst das einen Alarm aus. Es ist ja nicht so, dass ich das nicht wüsste – aber ich wollte es halt mal wieder wissen. Weiterlesen

Laune der Natur

Ich kann niemals etwas dafür – was heissen soll, ich kann immer nichts dafür! Total einfach:

Göttergatte: Gehen wir Pizza essen?
Ich: Ich wäre eher für Salat zu Hause – meine Figur.
Er: Ok, dann mache ich uns einen schönen Salat.
Ich: Tu das.
Er: Mit Speck und Ei?
Ich: Ohne, meine Figur!
Er: Okay, auch gut.

Wir essen. Ich anschliessend vor dem Fernseher noch eine Büchse Williamsbirnen mit Schokoladencrème. Ich darf das: Wechseljahre! Weiterlesen

Nervtötende Weihnachtsstimmung

Ich bin heute durch die Stadt geschlendert und habe die Schaufenster bestaunt. Gemütlich, ohne Stress, einfach so. Wäre da nicht die neue Art der Weihnachtsmusik gewesen.

Aus den Geschäften hat „Jingle Bells“ und „I wish you a merry Christmas“ in Hiphop- und Rap-Varianten getönt, dass ich dachte, ich wäre in der Outdoordisco gelandet. Und der Strassenmusiker hat „Last Christmas“ zum nervtötenden Technobeat umgestaltet. Hä? Weiterlesen

Mit Oma auf der Reeperbahn

Bekanntlich lebt unser Tochterkind in Hamburg, wo sie studiert und das junge Leben geniesst! Sie hat ja so recht – und ich bin manchmal ein kleines bisschen neidisch. Nun hat meine Mama – also die Oma des Tochterkinds – mit uns zusammen das Grosskind zu in Hamburg besucht. Das war ein Spass! Und in der Weihnachtszeit hat es in Hamburg gefühlt 20 Weihnachtsmärkte, welche man besuchen kann. Nostalgische, moderne und laszive. Jetzt ratet mal, welcher Weihnachtsmarkt bei uns die grössten Lacher provoziert hat! Natürlich: Derjenige auf St. Pauli, also der berüchtigen und sündigen Meile der Reeperbahn. Zu unserer grossen Überraschung ist er wunderschön gemacht – einzig die Verkaufsgegenstände unterscheiden sich ein kleines bisschen von jenen auf den üblichen Märkten. Weiterlesen

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