von süss bis ungeniessbar

Seelenbalsam

In letzter Zeit brennt immer wieder irgendwo das Thema „Tiere in Alters- und Pflegeheimen“ unter den Nägeln. Entweder, weil eine zugelaufene Katze in einem Heim für Diskussionen sorgt, oder weil gerade ältere Menschen, welche ins Heim umziehen, ihre Tiere vorher fremdplatzieren müssen. Ich kann bis heute diese Diskussionen nicht nachvollziehen. Zumal immer wieder die Hygiene als Negativpunkt vorgebracht wird. Weiterlesen

…und dann kam Lara…

Vorgeschichte: Mutter-Tochter-Tag! Wir hatten uns einen Tag freigeschaufelt, um Hundezüchter zu besuchen, weil ich mir ja einen kleinen Begleiter zulegen möchte. Und meine Tochter, die das Fell-Gen irgendwie wohl mitbekommen hat, war meine Begleitung. Also ab zu einer Züchterin, die ein Haus voller Bolonkas hat (12 an der Zahl), alle ausgewachsen (da derzeit keine Welpen) und trotzdem nicht grösser, als unsere Katzen. Lustige, wuschelige, liebe und anhängliche Gesellen, die einfach zum Knutschen sind. Und dort haben wir uns unendlich lange verweilt, waren begeistert (wir sind es immer noch!), haben viel erfahren und fanden es toll, dass die Züchterin und ihr Mann ihr Leben total auf die kleinen Gesellen abgestimmt haben. Hut ab – ich meine: Das ist ganz schön viel Arbeit und Ferien sind auf der Lebensliste gestrichen! Nun harren wir gespannt der Welpen, die im Herbst dann hoffentlich kommen werden. Weiterlesen

Was macht Rolf Knie?

Rolf Knie (65) aus der berühmten Zirkusfamilie Knie ist als Schauspieler und seit Jahren als überdurchschnittlich begabter Kunstmaler, dessen Name weit über die Landesgrenzen hinaus geht, bekannt. Zudem ist Rolf Knie Vater eines Sohnes (Gregory Knie), mit welchem er zusammen den Salto Natale produziert. Auch als Buchautor hat er sich inzwischen etabliert. Seine Heimat hat er seit Jahren zusammen mit seiner Frau auf seiner Finca in Mallorca, wo er seine kreative Ader nach Lust und Laune ausleben kann.

 

Rolf Knie – ich merke in der Einleitung gerade, dass Sie unzählige Rollen haben. Welche ist für Sie die wichtigste?

Vater zu sein.

Seit ich denken kann, begleiten mich Ihre Bilder durchs Leben. Können Sie sich überhaupt noch an eine Zeit „vor der Malerei“ erinnern?

Ja, sehr gut. Alle meine Lebensabschnitte waren intensiv.

Sorgsame Betrachter Ihrer Malerei sehen, dass Sie – wenn auch praktisch immer mit Motiven aus dem Zirkus – nicht immer „gleich“ malen. Mal waren es vornehmlich Clowns, mal Tiere in ihren Originalfarben, mal Tiere in den wildesten Farben, mal Kleinstobjekte (mit Lupe gezeichnet) auf riesigen Leinwänden, mal gerahmt, mal auf Zirkusblache. Sind das die verschiedenen Phasen eines Künstlers, oder lassen Sie sich nicht in fixe Zeitspannen der Malerei einteilen? Malen Sie einfach das, worauf Sie gerade Lust haben?

Dinge müssen sich verändern, um dieselben zu bleiben. Ich male nie auf Auftrag!

Kann man aus Ihren Bildern Ihren Gemütszustand lesen, oder darf/soll das nicht sein?

Mein Gemütszustand hat mit meinen Bildern nichts….fast nichts zu tun. Ausser den Scheidungsbildern.

Wohnen Sie selber auch inmitten Ihrer eigenen Bilder – oder hängen andere Werke in Ihrem Zuhause?

Meine und andere Bilder hängen bei mir.

Wie muss ich mir Ihr Zuhause vorstellen? So bunt und lebendig wie Ihre Bilder, oder hat Ihre Umgebung nichts gemeinsam mit der Malerei?

Die Umgebung muss zu mir passen und authentisch sein.

Ihre Wahlheimat Mallorca scheint Ihnen zu gefallen. Sie leben nun schon etliche Jahre dort. Was gibt Ihnen diese Insel, was die Schweiz Ihnen nicht geben kann?

Ich lebe in der Anonymität und abgeschottet von der Öffentlichkeit.

Haben Sie nie Heimweh nach der Schweiz?

Das schönste an Mallorca ist der Swiss-Flug in die Schweiz. Ich bin ein unverbesserlicher Heimwehschweizer.

Was mich brennend interessiert: Haben Sie selber ein absolutes Lieblingsbild aus Ihrer Sammlung (vielleicht sogar eines, das bei einem Käufer hängt)?

20% meiner Arbeiten kann ich als Lieblingsbilder bezeichnen. Und die sind in meinem Privatbesitz.

Da Sie aus einer bekannten Künstlerfamilie stammen, dürfte es Ihnen nicht schwer gefallen sein, selber den Weg des Künstlers einzuschlagen. Oder gab es auch Stimmen, welche aus dem Burschen „lieber etwas Anständiges“ machen wollten?

Mich interessieren andere Stimmen nicht. Ich bereue keine Minute in meinem Leben.

Blick zurück: Gibt es etwas, was Sie heute unbedingt anders machen würden?

Etwas länger im Profifussball bleiben.

Blick nach vorne: Steht auf der To-Do-Liste Ihres Lebens ein Traum, welchen Sie gerne noch verwirklichen möchten?

Über Träume redet man nicht, man versucht sie zu realisieren.

Ich bedanke mich herzlich für die knackigen Aussagen und wünsche Ihnen auf Ihrem Weg weiterhin viel Erfolg und noch viele schöne Knie-Bilder.

 

Wer mehr über Rolf Knie wissen möchte, kann sich auf www.rolfknie.ch umschauen.

 

Mit diesem Interview beende ich die Serie über die spannenden Menschen, welche bei dieser Challenge mitgemacht haben. Herzlichen Dank an alle! 🙂

Zoobesuch

Wann wart ihr das letzte Mal im Zoo? Als die Kinder noch klein waren? Oder vielleicht sogar schon mit den Grosskindern? Oder mit den Ferienkindern? Wahrscheinlich einfach auf jeden Fall mit Kindern?

Mein Mann und ich waren vor kurzem nach Jahren zusammen im Zoo; nur wir zwei. Und dabei ist uns eingefallen, dass wir das letzte Mal im Zoo waren, als unsere Kids noch zur Schule gingen. Beim Zoobesuch ist uns auch bewusst geworden, dass das offenbar allen so geht, denn wir waren so ziemlich die Einzigen, die keine Knirpse dabei hatten. Warum eigentlich? Es war richtig schön! Wir konnten uns Zeit nehmen, und wir mussten keine Dreikäsehochs von irgendwelchen Absperrgittern fischen. Uns fiel auf, dass wir früher vor allem das Augenmerk auf den Kindern hatten, weil die ja bekanntlich blitzschnell sind. Wir waren also eigenlich nur darauf programmiert, die Kleinen vor dem Übersteigen des Bärengitters zu bewahren und darauf zu achten, dass sie nicht mit den Pinguinen schwimmen gehen. Weiterlesen

Neuere Beiträge »

© 2026

Theme von Anders NorénHoch ↑