von süss bis ungeniessbar

Überirdisches

Glaubt ihr an Dinge, die nicht fassbar oder zu erklären sind? Gibt es etwas jenseits der wissenschaftlich erklärbaren Grundlagen? Ich glaube schon – und doch hirne ich immer wieder, wie manche Dinge funktionieren können. Obwohl ich weiss, dass es auf vieles einfach schlicht keine Antworten gibt.

Tiere haben diese geschärften Sinne noch. Ich glaube, dass wir Menschen sie einfach haben verkümmern lassen. Oder warum spüren Tiere, wenn sich ein Erdbeben ankündigt. Und weshalb werden viele Hunde nervös, wenn ein Gewitter im Anzug ist, von welchem wir noch weit und breit noch nichts sehen können. Oder warum legen sich Katzen auf Wasseradern, um sich energetisch aufzuladen. Wasseradern, die Hunderte von Metern unter der Erde sind. Fragen über Fragen! Weiterlesen

Zoo der Schimpfwörter

Ist euch auch schon mal aufgefallen, dass wir beim Schimpfen oft – viel zu oft – Tiere als negative Verstärkung brauchen? Ich habe mich gefragt, wie das wohl gekommen sein mag. Und ich bin eigentlich nicht schlauer geworden. Es macht nämlich irgendwie so gar keinen Sinn. Ich habe mal auf die Schnelle ein paar Beispiele gemacht:

Sturer Esel – ist das wirklich so?

Dumme Kuh – sind Kühe tatsächlich dumm?

Fieses Schwein – wie kommt man auf sowas?

Blödes Huhn – sind Hühner dumm?

Doofe Gans – mir gefallen Gänse, und euch?

Blöde Ziege – keine Ahnung, ob das wahr ist.

Dämlicher Affe – sind Affen dämlich?

Fette Sau – das einzige, welches irgendwie Sinn macht.

Hässliche Ente – hä? Enten sind doch hübsche Tiere!

Hinterlistiges Vieh – ist das so?

Ich habe nur eine einzige, für mich halbwegs logische Erklärung für das Ganze. Das dümmste Lebewesen auf diesem Planeten heisst: MENSCH! Attribute wie hinterlistig, fies, hässlich, dämlich, blöd oder stur passen eigentlich nur zur Spezies Mensch. Und weil es langweilig wäre, immer zu sagen blöder Mensch, doofer Mensch, hinterlistiger Mensch etc. etc. haben wir uns in unserer unsagbar einmaligen Kreativität selber übertroffen und die Tiere zu Hilfe genommen. Auch wenn uns diese eigentlich Meilen voraus sind. Die zerstören sich nämlich nicht selber!

 

Zeitumstellung

Wieder einmal werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Und wieder einmal frage ich mich, wozu diese Umstellerei eigentlich gut sein soll. Sie kostet Geld, bringt den Biorhytmus durcheinander und ist eigentlich – in meinen Augen – für die Katz. Oder eben nicht …. denn eine Katze ist ja ein Tier. Und damit wäre ich bei meiner Frage:

Wie erkläre ich meinem Tier, dass die Uhren nachts umgestellt werden und das Frühstück nun um eine Stunde verschoben wird?

Jaja, kleine Sorgen, ich weiss! Und doch tun mir die Bauern und alle, die Tiere haben, ein kleines bisschen leid. Ich meine: Anstatt um sieben muss der Bauer nun um sechs im Stall stehen, damit es den Kühen nicht die Euter sprengt. Und der Hund kratzt auch eine Stunde zu früh an der Türe, weil er schliesslich nicht weiss, dass er seine Verdauung zeitlich verschieben sollte.

Ich fand dieses Zeitgeschiebe schon immer doof und habe es nie kapiert – als Tierhalterin finde ich es aber noch viel dämlicher … schliesslich kann ich das meinen Tieren nicht erklären. Also werde ich wohl nun morgens bereits um sechs Uhr in der Pyjamahose durch den Garten stapfen, damit klein Ellie nicht reinmacht. Herzlichen Dank auch den „Erfindern“ dieser überflüssigen Massnahme! 🙁

Ellie’s Wörterbuch

Ich bin verliebt in meine kleine Hündin Ellie. Sie ist 3-jährig, aus dem Tierheim und das Schlitzohr schlechthin. Sie hat zwar etliche Macken, aber die habe ich auch. Und sie hat eine eigene Sprache, die ich so langsam kapiere.

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Ellie’s Killerblick – wie sie ihn auf dem Bild praktiziert – ist für unendlich viele Situationen geeignet. Eigentlich immer dann, wenn Ellie Mist gebaut hat. Dann holt sie GENAU diesen Blick hervor … ich war es nicht … oder … niemals könnte ich auch nur ein Wässerchen trüben! Weiterlesen

Nur ein Auge, na und?

Hey Leute

Ich darf heute den Blog von der Modepraline benutzen, um meine Geschichte zu erzählen. Das finde ich toll – zumal die Modepraline immer so feine Goodies in der Hosentasche hat … wuff! Jaja, ihr ahnt es: Ich bin kein Zweibeiner. Nein! Ich bin ein Vierbeiner. Genauer gesagt – ein 10-jähriger Jack Russel Terrier. Also, eigentlich bin ich eine Terrierin, oder wie nennt sich die weibliche Form in der Menschensprache? Eine Hündin halt…

Ich höre auf den Namen Moussia und im Tierheim, wo ich derzeit wohne, sagt man, ich sei ein ruhiges und liebes Wesen. Letzthin habe ich sogar gehört, wie die zueinander sagten, dass ich locker noch 5 oder 6 Jahre vor mir habe. Und dann meinten sie noch: „Wenn nur das mit dem Auge nicht wäre – so hat der arme Hund ja kaum eine Chance auf ein neues Zuhause!“ Ehm – echt jetzt? Seid ihr Menschen tatsächlich so? Und ich dachte, wenn ich ruhig, lieb, stubenrein und folgsam bin, finde ich locker ein neues Zuhause. Schliesslich musste ich nach all den Jahren mein altes Zuhause nur verlassen, weil Frauchen pflegebedürftig wurde. Weiterlesen

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