von süss bis ungeniessbar

Wenn Weihnachten vorbei ist …

… alle Geschenke ausgepackt sind …

… der Bauch vollgestopft ist …

… die Kerzen ausgelöscht sind …

… alles wieder an seinem Platz versorgt ist …

… und man trotzdem das Gefühl hat, dass irgendetwas fehlt – dann kommt der Moment, in welchem tatsächlich auch ich mal sagen muss: Dieses Jahr 2016 kann einfach ersatzlos gestrichen werden. Die lustige, heitere, zynische, spassige, kritische und querdenkende Modepraline hat Tage, an welchen sie so richtig die Schnauze voll hat. Jaja, ich weiss, das sagt man nicht. Aber da kann „man“ auch mal eine Ausnahme machen und einfach in die Tasten hauen.

Ihr kennt sicher alle den Satz: „Es kann eigentlich gar nicht mehr schlimmer werden…!“ Ich traue mich nicht mehr, ihn zu sagen. 2016 hat mir mehr als einmal den Beweis geliefert, dass es immer noch eine Schippe Mist obendrauf legen kann.

Und wenn ich mich einmal im Kreis drehe, beobachte, zuhöre und lese, so muss ich sagen: Ich weiss, woher meine Leere kommt. Und ich weiss auch, dass mein Fels in der Brandung meine Familie ist. Deshalb schwindet mein Verständnis für triviale Pseudoprobleme von Tag zu Tag mehr. Es ist nicht nur meine persönliche, kleine Familienwelt, die 2016 aus den Fugen geraten ist. Der ganze Globus scheint einen Richtungswechsel nötig zu haben. Die Menschheit scheitert an der eigenen Intelligenz und macht sich sehr erfolgreich selber kaputt.

Es gibt 1000 Gründe, warum ich keine Weihnachtsgefühle hatte und noch viel weniger Silvestergefühle entwickeln kann – ich bin inzwischen soweit, dass ich denke: Am besten verschlafe ich den Jahreswechsel … eine andere Zahl wird vermutlich kaum etwas an der Tatsache ändern, dass wir alle dringend ein Wunder nötig hätten.

Die allergrössten aller Wunderkisten, Energiequellen, Hoffnungspakete und erfolgreichen Kampfansagen wünsche ich aber meinem Göttergatten. Ich kenne keinen, der es mehr verdient hat. 🙂

Modepraline goes Coop

Für alle, die es nicht wissen: Das Coop in der Schweiz entspricht in etwa dem deutschen Edeka. Für alle, die noch weniger wissen: Die Modepraline geht eigentlich NIEMALS einkaufen, da dies der Part des Göttergatten ist.

Heute musste ich aber – nach sage und schreibe ungefähr einem Jahr – mal wieder in den sauren Apfel beissen. Zwar fehlten zu Hause nur Clementinen, Trauben und Eier; aber was sein muss, muss nun mal sein. Ich habe mich zu Hause mit einem Lauten „Bin gleich wieder da“ verabschiedet und bin 1 1/2 Stunden später wieder zurückgekommen. Wir sprechen da von einem Weg von 2 Minuten mit dem Auto. Und ich habe sogar auf Anhieb gefunden, was ich gesucht habe. Weiterlesen

Sauna-Allergie

Da geht man ins weltbeste Lieblingshotel mit der allerschönsten Saunawelt überhaupt und … es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Sauna verabscheue. Wieder einmal zum Leidwesen des Göttergatten, der ein begeisterter Saunagänger ist. Er muss es aber alleine tun – oder mit Freunden. Die Modepraline ist nicht einmal ansatzweise zu einem Saunagang zu bewegen. Warum? Da gibt es viele Gründe. Nur einige zum allgemeinen Verständnis:

Ich schwitze auch ohne die Sauna ständig. Man nennt dieses Phänomen auch Wechseljahre. Kommt eine Wallung, rinnt der Schweiss vorne und hinten – auch ohne Sauna. Weiterlesen

Ja sind wir denn in „Malle“??

Wer kennt sie nicht, die mühsamen Hotelgäste, welche (mit Vorliebe in Mallorca) schon vor dem Frühstück am Pool mit ihrem Handtuch noch schnell den besten Liegestuhl reservieren müssen? Tatsache ist, dass inzwischen beinahe jedes Hotel per schriftlichem Vermerk darauf hinweisen muss, dass dies verboten ist. Fremdschämen ist angesagt! Da wir nie Urlaub am Meer machen (weil ich das bekanntlich nicht mag), bleiben wir von solchen Egoisten verschont. Weiterlesen

Dämliche App

Der Göttergatte ist der Sammler der App’s auf seinem Mobilephone. Er macht das unglaublich gerne und freut sich immer, wenn er mal wieder was Neues zum veräppeln (neu kreiertes Wort von mir) hat. Leider wurde er von der App unserer Schweizerischen Bundesbahnen (kurz SBB) diesmal selber veräppelt. Und ich gleich mit. Er hat nämlich unsere Zugtickets via App auf sein Mobile bestellt und diese personalisiert auf den terminierten Zug gebucht (so ist es drum günstiger). Alles prima, wenn die App uns auch den richtigen Zug angezeigt hätte. Zielort und Abfahrtszeit stimmten nämlich nicht überein. Weiterlesen

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