Bekanntlich fällt mir das Schreiben leicht, sagt man. Lange Texte, kurze Texte, prosa, gereimt, Fliesstext oder Stichworte. Alles kein Thema. Aber an einem simplen Einkaufszettel scheitere ich kläglich. Mal ganz abgesehen vom Einkaufsakt an sich – der ist ohnehin ein Disaster, wenn ich es denn mal machen muss.
Beim Zettel ist es aber in der Regel so, dass ich vor dem weissen Papierchen (bewaffnet mit Kugelschreiber) am Küchentisch sitze und mich frage, was wir denn eigentlich brauchen. Kühlschrank auf – irgendwie fällt mir nichts auf, was grad fehlt. Blick in die Fruchtschale: Vielleicht Äpfel, wobei … eigentlich hab ich gar keine Lust auf Äpfel. Ein Brot, weil Brot geht immer! Also steht auf meinem Zettel jetzt schon mal Brot. Getränke? Sind glaub ich noch da – wobei ich eigentlich zu faul bin, um in den Keller zu rennen und nachzusehen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass noch Getränke da sind. Hygieneartikel? Keiner hat bislang gemotzt, also ist vermutlich alles noch da. Zum Abendessen? Keine Idee, also gibts Spaghetti und die sind immer vorrätig im Haus. Weiterlesen
Wer meinen Valentinsbeitrag gelesen hat weiss, wie ich zum Valentinstag stehe. Der Ursprung dieses Tages hat bekanntlich einen religiösen Ursprung, was mir schon einmal per se gegen den Strich geht. Und die Tatsache, dass unendlich viele Ehemänner (oder Frauen) diesen Tag „missbrauchen“, um mal schnell mit einem Blumenstrauss eine ganzes Jahr ohne ein Zeichen der Liebe wieder gutzumachen – ja, das macht mir diesen Tag auch nicht sympathischer. Alles in allem habe ich also kurzerhand diesen Tag zum „Tag der gestressen Ehemänner“ umgetauft, die kurz vor Ladenschluss noch schnell lieblos ein paar Blumen für die Frau kaufen (obwohl mein Mann nie zu jenen gehört hat).
Leute, ich habe meine Rechnung (oder besser meinen Text) ohne meinen Göttergatten gemacht. Der hat nämlich schon lange vor Valentinstag beim Floristen Rosen bestellt und ist am Morgen aus dem Haus geschlichen, um mir einen wahnsinnig schönen Blumenstrauss zu holen. Und dazu frische Frühstücksbrötchen.

Ehm, ja … was soll ich sagen? Natürlich erst einmal HERZLICHEN DANK, lieber Göttergatte. Und dabei bin ich etwas sehr peinlich berührt…versteht sich. Er kapierte mein komisches Grinsen erst einmal nicht, weil er nämlich meinen Blogbeitrag noch nicht gelesen hatte. Nachdem er das nachgeholt hatte, meinte er: „Ich befürchte, dass das eine Nachfolgegeschichte gibt…!“ Ja, lieber Göttergatte, dem ist so. Da ist sie nun, die Nachfolgegeschichte. Und ich freue mich über die Blumen, weil ich weiss, dass Du nicht einfach schnell kurz vor Ladenschluss gedankenlos noch ein paar „Notfallblumen“ geholt hast. 🙂
P.S.: Der Göga hat mir übrigens angedroht, dass der nächste Blumenstrauss zur Strafe gestrichen wird! Heul….:-(
…oder wenn der Göttergatte und ich in Hamburg gemeinsam zum Friseur gehen.
Leute, das war ja vielleicht lustig. Wir haben im neuen Jahr auf unserer Kühlschrank-Wiederauffüll-Tour durch „unser“ Quartier in Hamburg unsere Frisuren gegenseitig bemängelt. Also in Wahrheit ist es natürlich so, dass ich eher die Frisur vom Göttergatten und meine noch dazu bemängelt habe. Er würde nämlich niemals etwas zu meinen Haaren sagen ausser „mhmmmm“. Er will schliesslich keinen Krieg riskieren. Weiterlesen
…und dabei hasse ich doch eigentlich Schnäppchenjäger/innen. Oh je … ich glaub, ich muss mich jetzt in die Ecke stellen und mich schämen. Das kam irgendwie so über mich, total ungeplant und mein Hirn hat angefangen, verdreht zu denken. Weiterlesen
Mein lieber Göga (diese Abkürzung wurde von einer Bloggerkollegin kreiert!)
Schön, dass es Dich gibt. Noch viel schöner, dass es Dich nach so vielen Jahren immer noch gibt – wer hätte das gedacht? Alle Hochs und Tiefs haben wir bislang zusammen durchgestanden und ich liebe Dich immer noch. Zwar sind die Schmetterlinge im Bauch weg – aber ihnen ist eine vetraute Ruhe und Sicherheit gefolgt. Ich weiss, dass Du da bist, wenn ich Dich brauche. Ich weiss, dass Du mich verstehst, wenn mich sonst keiner zu verstehen scheint. Ich weiss, dass Du meine Launen aushalten und mit mir umgehen kannst, wenn andere schon lange wegrennen würden. Weiterlesen