von süss bis ungeniessbar

Erweiterte Statistik

WordPress – die Plattform, über welche mein Blog läuft, hat eine erweitere Statistik, auf welcher man jenstes ablesen kann. Ich vergesse diese Funktion meistens, weil mir die Zeit für diese Statistiken fehlt. Heute hat mich aber wieder einmal interessiert, was in den 20 Monaten seit der Geburt meines Blogs so passiert ist.

WordPress sagt, dass

. der beliebteste Tag auf meinem Blog der Montag ist
. die beliebteste Uhrzeit meiner Besucher/innen 22 Uhr ist
. der beliebteste Beitrag in dieser ganzen Zeit 2’800 Besucher hatte
. insgesamt bislang 205’000 Besucher/innen auf meinem Blog waren
. 20’000 Kommentare geschrieben wurden
. meine Leser/innen aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Österreich, Ungarn, Frankreich, Marokko, Neuseeland, Spanien, Albanien, Australien und den Niederlanden kommen.

Ich habe keine Vergleichszahlen und kann daher nicht sagen, ob das normal, viel oder wenig ist. Ich denke aber, dass die verhältnismässig hohen Zahlen auch daher kommen, dass ich täglich eine Geschichte aufschalte. Und mir ist auch aufgefallen, dass bei den Kommentaren immer in etwa die gleichen Leute aktiv sind. Viele davon sind selber auch Blogger/innen. Manche schalten sich nur bei bestimmten Themen zu und lesen sonst still mit – auch das ist cool!

Ich habe vorhin gerade überlegt, wie mein Leben vor dem Bloggen war. Ich weiss es nicht mehr! Hilfe, ich hab’s vergessen. Was ich vorher mit dieser Zeit wohl gemacht habe? Ich habe keine Ahnung mehr. Es fühlt sich an, als ob es den Blog immer schon gegeben hätte. Komisch, oder? Und weil ich schon bei der Statistik bin, werde ich die nächsten Tage mal wieder ein „Best of“ meiner Beiträge aufschalten – die sind nämlich auch aufgelistet. Ab morgen also eine Woche lang „Best of’s“. Danke meinen treuen Fans! 🙂

Frauchen hat schlechte Nerven

Die Modepraline und ihre Hündin Ellie – eine symbiotische Verbindung. Man könnte es auch „Affenliebe“ nennen, obwohl kein Affe im Spiel ist. Aber ich lese Ellie und Ellie liest mich. Und nun habe ich in meiner Neuzeit als Hundehalterin nach 10 Monaten die erste negative Erfahrung gemacht: Ellie wurde von einem Artgenossen gebissen und musste genäht werden.

Bestimmt denkt ihr nun alle: „Arme Ellie – wie es ihr wohl geht?“ Ich kann euch zum Glück sagen, dass Ellie dieses Erlebnis offensichtlich gut weggesteckt hat. Kein Zittern, keine Angst und – wie es scheint – auch keine wahnsinnigen Schmerzen, denn sie hat sich einfach NICHTS anmerken lassen. Nicht einmal, als sie genäht werden musste von der lustigen Frau Tierarzt mit ihrem Walliser Bauernfraukopftuch (welches lediglich dem Zweck dient, beim Operieren die Haare nicht im Gesicht zu haben). Echt Leute – Ellie ist der Hammer!

Und ich? Ich bin offenbar eine absolut hyper-ober-über-mega-hysterische Hundemama, die heult wie ein Schlosshund, wenn ihrem Vierbeiner etwas zustösst. Prima! Sehr souverän, das liebe Frauchen. Bestimmt muss Ellie gedacht haben, jemand habe mir einen Arm abgebissen, so hysterisch wie ich reagiert habe. Vermutlich hat Ellie nämlich gar nicht begriffen, warum Frauchen so ausflippt – schliesslich hatte sie kein Problem mit der Situation. Frauchen aber schon. Wie eine Löwenmama habe ich meinem Fellknäuel mit völlig übertriebenen Liebkosungen helfen wollen und habe dabei noch die Tränenschleusen geöffnet, als ob Monsun wäre. Was lernt das Fellnknäuel daraus? Nichts, ausser dass Frauchen keine grosse Hilfe ist, wenn sie selber neben der Spur läuft.

Bei fremden Tieren sind Verletzungen für mich kein Problem. Ich funktioniere wie ein Rädchen und tue genau, was man nach Lehrbuch tun sollte. Geht es um mein eigenes Tier, schaltet mein rationales Gehirn auf OFF und mein Hysteriezentrum auf ON. Alles rundherum wird in diesem Moment für mich zum Feindbild – ich reagiere mit Ablehnung und bin sauer über die ganze Welt. Warum eigentlich?

Tiere sind und bleiben Tiere – jede Situation kann kippen und man kann nie mit 100%-er Sicherheit sagen, ob aus Spiel nicht plötzlich Kampf wird. Ja, und die nicht mehr ganz junge Modepraline weiss das zwar, tickt aber aus, wenn es ums eigene Tier geht.

Fazit meines ersten negativen Hundeerlebnisses:
. Hunde sind Tiere und bleiben Tiere.
. Keine Situation gleicht der anderen und es kann immer etwas passieren.
. Ruhe bewahren ist immer die beste Reaktion, egal was geschehen ist.
. Der Halter hat die Verantwortung für sein Tier.
. Kein Halter kann für sein Tier eine 100%-e Garantie abgeben, die gibt es nicht.
. Mit Hysterie und übertriebenem Betüdeln nützt man dem Tier nichts.

Und auch wenn mir meine kleine Ellie im Moment unglaublich leid tut und ich mich ohrfeigen könnte, dass ich das „geschehen liess“, so hat Ellie offenbar mit ihrem getackerten Rücken kein Problem und hüpft munter umher. Jetzt muss nur noch das Frauchen lernen, wie man damit umgeht … man lernt eben nie aus!

 

Ich gestehe…

…ich bin sehr aktiv auf Facebook. Es ist dienlich für Werbung, zur Vermittlung von Tieren, zum Finden von alten (verloren geglaubten) Freunden, für Informationen oder Einladungen. Es gibt jede Menge Dinge, für die Facebook echt ein Riesenvorteil ist. Weiterlesen

A D H S

Alles Dreht sich Heute nur noch um Schwierige Kinder. Deshalb ADHS. Wehe, ein Kind hat einfach….nichts! Totaler Aussenseiter! Das geht gar nicht. Heutzutage hat man entweder eine Intoleranz (Laktose, Fructose oder sonst irgendeine -ose), man hat Asperger oder ein ADHS. Oder zumindest ein ADS, ohne H. Auch die unzähligen Allergien dürfen wir nicht vergessen. Echt jetzt? Ich möchte heute nicht mehr Lehrer/in sein. Man stelle sich nur vor, man müsse eine Schulreise planen. Da wird der früher zwar anstrengende, aber lustige Tag zur logistischen Meisterleistung. Aufpassen, dass klein Anna keine Nüsse erwischt. Der freche Lukas darf auf gar keinen Fall irgendwas mit Milch haben und die süsse Sina ist allergisch auf Fruchtzucker. Ach ja: Achmet isst aus glaubensgründen nichts, was einmal gegrunzt hat und Ayshe darf im Baggersee nicht schwimmen, weil sie die Kleider nicht ausziehen darf. Weiterlesen

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