von süss bis ungeniessbar

Gehirn

Vor kurzem hat eine liebe Nachbarin mir einen Kinderaufsatz zukommen lassen. Darin steht folgendes:

Das Gehirn
Mit dem Gehirn denkt man, dass man denkt. Ausserdem wird es für die Kopfschmerzen gebraucht. Es sitzt im Kopf, direkt hinter der Nase. Wenn man niesen muss, tropft es. Das Gehirn ist ein sehr empfindliches Organ. Die meisten Leute benutzen es deshalb nur ganz selten.

Abgesehen davon, dass ich diese Zeilen absolut lustig finde und mich immer wieder köstlich darüber amüsiere, scheint dieses Kind ganz schön clever zu sein. Ich meine: Der letzte Satz ist ja sowas von wahr. Mehr geht nicht. Die meisten Leute benutzen es deshalb nur ganz selten. Yep! Wenn ich den Fernseher einschalte, die Zeitung aufschlage oder im Leben einfach nur um mich schaue, so würde ich diesen Satz sofort unterschreiben. Die Menschheit scheint zu verblöden. Gibt es sonst noch eine Spezies, die aus Langeweile, Dummheit und Übersättigung anfängt, sich und ihren Lebensraum selber zu zerstören? Sowas schafft doch nur der Mensch. Weiterlesen

Die Fasnacht kommt…

…und ich flüchte! In unserer Region steht die Fasnacht vor der Tür. Und damit beginnt für mich die Zeit des Flüchtens – in meine warme Stube. Ich war nie eine Fasnächtlerin. Eine Närrin bin ich schon, aber das bin ich das ganze Jahr hindurch. Dazu brauche ich keine Fasnachtszeit. Ich mag den Lärm, das allgemeine Besäufnis und die Konfettisauerei überhaupt nicht. Man könnte schon fast von einem Fasnachtshass sprechen. Und das in einer Stadt, welche hier im Schweizer Mittelland als Fasnachtshochburg gilt. Während dieser Zeit herrscht in unserer sonst so schönen und besinnlich barocken Altstadt der Ausnahmezustand. Alles steht Kopf – und ich greif mir an selbigen. Ich kann dieser Zeit einfach so gar nichts Positives abgewinnen. Weiterlesen

Schreiben von A – Z: Ä, Ö, Ü

Eigentlich habe ich meine Challenge gestern beendet, aber eben: Man hat mich provoziert. 🙂 Die Kommentare zielten darauf ab, dass man nun eigentlich noch das Schreiben mit den Umlauten erwartet hätte. Ich wollte ja eigentlich nicht, weil ich es echt ÄTZEND (ha, da habt ihr den ersten Umlaut) finde, nochmal zur Challenge zu schreiben. Da ich mich sonst aber vermutlich von euch noch ÖFTERS (da habt ihr den Zweiten) herausfordern lassen muss, stelle ich mich natürlich dieser Aufgabe. Schliesslich will ich nicht, dass ihr schlecht ÜBER (und da ist auch schon Nummer drei) mich denkt. Weiterlesen

Schreiben von A – Z: Z = Zickenalarm

Ich schliesse meine Challenge mit meinem ultimativen Lieblingswort. Zickenalarm! Ein Wort, das so harmlos klingt, aber Mütter und Väter in den Wahnsinn treiben kann.

Pubertät ist ja bekanntlich die Zeit, in welcher die Eltern so richtig schwierig werden. Sie verstehen auf einmal ihre Kinder nicht mehr, sie stellen dämliche Fragen, sie kochen immer das Falsche, sie waschen die Wäsche nicht mehr richtig, sie meinen, alles besser zu wissen, sie nerven von morgens bis abends und sie sind einfach nur noch peinlich. Eine Zeit, in welcher man als Eltern am besten gleich zur mehrjährigen Kur fährt, denn zu Hause macht man ohnehin alles falsch. Woher ich das weiss? Selber erlebt!!! Ja, ich bin Mama, ich weiss, dass diese Zeit schwierig ist. Und ja, es ist mein Job als Mama, meinen Kindern auf die Nerven zu gehen. Wir sind hier nicht auf dem Ponyhof und schon gar nicht in Disneyland! Eine Situation, die sich locker bei uns zutragen kann/könnte/konnte oder wie auch immer: Weiterlesen

Schreiben von A – Z: Y = Yuppie

Die Yuppie-Generation – man findet sie cool, oder man findet sie eben alles andere als cool (ich will das böse Wort nicht sagen…). Lebensinhalt der umstrittenen Yuppies: Konsum im Luxusbereich ohne Ende, sei es beim Essen, Trinken oder bei der Bekleidung. Statussymbole der Yuppies sind ihre teuren Wagen, ihre luxuriösen Wohnungen mitten in den teuresten Innenstädten der Welt. Charakterisiert werden sie als arrogant, egoistisch, selbstverliebt, rücksichtslos und nicht gerade sympathisch. Weiterlesen

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