von süss bis ungeniessbar

Gesündere Zigaretten

Sechs Weiber unterwegs im Ausgang – und mit dabei genau eine einzige Raucherin. Das ist doch schon mal ein gutes Resultat, in Anbetracht der Tatsache, dass nach wie vor viele Raucher/innen aktiv ihrer Leidenschaft frönen. Weiterlesen

Peinlich!

Das Tochterkind, Elliehund und ich gingen kürzlich gemeinsam spazieren. Idyllisch, so wie man sich das eben vorstellt. In der Natur, zufrieden – ohne Makeup, ohne Firlefanz und … ohne Brieftasche. Weiterlesen

Zwiegespräch der Pferde

Meine allerbeste Freundin und ich sind heute gemeinsam mit unseren Tieren durch die Wälder gestreift. Aus klimatechnischen Gründen natürlich erst abends, denn tagsüber ist es auch den tierischen Freunden schlicht zu schwül und zu warm. Weiterlesen

Scheisslaune-Tag

Kennt ihr sie auch, diese Tage? Jene, an welchen man von morgens bis abends nur einmal denkt: „Warum zum Geier bin ich heute nur aufgestanden?“ Heute war für mich ein solcher Tag – und ich bin froh, dass er nun so langsam rum ist.

Geweckt wurde ich zuerst von klein Ellie (wuff), welche um halb sieben fand, dass eine Runde toben doch ganz cool wäre. Und als ich die kleine Motte endlich vom Gegenteil überzeugt hatte, fiel ich in einen Traumschlaf, in welchem mich in unserem Garten eine Rieseneidechse gebissen hat. Morgens wieder einzuschlafen ist bei mir meistens eine schlechte Idee – da träume ich immer den allergrössten Mist zusammen! Weiterlesen

Auf dem falschen Fuss erwischt

Ich habe mich in Kommunikation über zwei Jahre ausbilden lassen. Und danach habe ich Kommunikation geschult – ich kann mich nicht mehr erinnern, wieviele Kurse ich insgesamt gegeben habe, aber es waren einige. Dann habe ich die Thematik einige Jahre ruhen lassen, weil andere Prioritäten kamen. Und nun bin ich gerade wieder voll im Kommunikationskarussell. Ich habe wieder angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen, weil ich wieder Schulungen mache. Gerade weil ich seit den letzten aktiven Schulungszeiten ein paar Jährchen gealtert und gereift bin, ist das für mich eine unfassbar spannende Sache. Die Sichtweise verändert sich mit den Jahren und manches scheint auf einmal so viel einfacher.

Meine Gegenüber in den Einzelcoachings sind sehr jung. Das macht die Situation für mich noch viel interessanter – ich muss auf der Hut sein, dass ich nicht vom Coach zum Mamatier werde. Schliesslich schlägt in meiner Brust ein grosses Mamaherz und, wenn meine „Schülerinnen“ gut und gerne meine Töchter sein könnten, kann es schon passieren, dass ich auf einmal auf die Mamaebene rutsche. Konzentration ist gefragt. Und Disziplin! Eine anstrengende Geschichte – und ich liebe es!

Was ich aber eindeutig korrigieren muss, ist die Aussage: „Du hast mich auf dem falschen Fuss erwischt.“ Diese wird ja gerne eingesetzt, wenn man auf etwas oder jemanden komisch reagiert, weil ein Missverständnis vorliegt (nicht selten an Tagen, an welchen man selber schlecht gelaunt ist). Richtigerweise, und gemäss dem Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun empfangen wir nämlich eine Nachricht mit einem von vier Ohren. Mit dem Sachohr (Information), dem Selbstoffenbarungsohr (wie geht es mir?), dem Beziehungsohr (wie stehe ich zu meinem Gegenüber?) oder dem Appellohr (was will ich erreichen?). Je nachdem, auf welchem Kanal (Ohr) der Empfänger also gerade empfängt, kann eine Information total falsch ankommen. Und da wäre es doch nicht mehr als richtig, wenn man sagen würde: „Du hast mich auf dem falschen Ohr erwischt!“

Ich masse mir also hiermit an, diese Aussge zu korrigieren – schliesslich höre ich nicht mit den Füssen. Und ergänzend muss ich noch sagen, dass ich grundsätzlich für klare, eindeutige und nicht interpretierbare Aussagen bin. Wie eine Katze um den heissen Brei zu reden liegt mir nicht – und meine Schüler lernen das auch nicht so. Drum: Es gibt nur die Variante „verstanden“, oder „nicht verstanden“. Die Variante „möglicherweise zum Teil vielleicht ein bisschen verstanden“, die gibt es bei mir nicht.

Fertig gebrüllt, Löwe!

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