Man darf ja hin und wieder träumen. So richtig kitschig, à la Rosamunde Pilcher. Kitschig ohne Ende. Und in diesem Traum bin ich 1.78 gross, gertenschlank, habe makellose Haut, ellenlange Beine, einen perfekt geformten Körper, schwarzes, langes Haar und schneeweisse Zähne. Mein Haltung ist aufrecht, mein Gang grazil. Ich nippe gekonnt an einem Sektglas, stehe auf 16 cm Absatzschuhen und sehe dabei aus, als ob ich so geboren worden wäre. Und wenn ich mich bewege, ziehe ich alle Blicke auf mich. Meine riesigen, stahlblauen Augen mit den langen Wimpern blinzeln dabei schelmisch alle neidischen Blicke einfach weg. Und….. Weiterlesen
Da fahr ich heute im Auto von der Arbeit nach Hause und höre im Radio in den Nachrichten die Tagesmeldung schlechthin. Also, eigentlich dachte ich ja erst, dass es sich dabei um einen schlechten Witz handeln muss, aber ich hab zu Hause sofort die Onlinenews gelesen und: Nein, es ist nur schlecht, aber leider kein Witz… Weiterlesen
Wie ich sie doch liebe, die Duftwässerchen namens Parfum. Also nicht alle, aber ganz viele davon! Meine Kriterien für einen guten Duft: Süss, Vanille, Zimt, Kaffee, Mandeln, Honig, Milch und Holz. Bloss keine Blumendüfte, da renne ich weit weg. Und weil ich so ein Parfumfreak bin, besitze ich gefühlte 50 verschiedene Fläschchen in allen Farben, Formen und Grössen. Weiterlesen
Ja, ich weiss: Ich will keinen politischen Blog. Aber manchmal gibt es einfach Themen, von welchen ich die Finger trotzdem nicht lassen kann. Und bei genau diesen Themen glüht meine Tastatur, weil ich vor Wut derart in die Tasten haue. Das ist jeweils der Moment, in welchem der Göttergatte mich fragt, ob ich die Tasten gleich durch den Tisch hindurch hauen wolle. Machmal möchte ich das tatsächlich, ja!
Wieviele Menschen sind in den letzten Monaten wegen fiesen Schlepperbanden gestorben? Ich habe es aufgegeben, noch zählen zu wollen. Und jeden Tag sind es neue Hiobsbotschaften, die uns erreichen. Welches die übelste Variante der Schlepperbanden ist, um an Geld zu kommen, kann ich nicht mehr sagen. Sie werden immer dreister, krasser und unmenschlicher. Dass man diesen Flüchtlichen erst ihr ganzes Geld abnimmt, um sie dann auf hoher See oder in einem Lastwagen sterben zu lassen, ist für mich einfach nur barbarisch. Und als ich die Meldung vom Lastwagen in Österreich hörte, in welchem über 70 Menschen auf kleinstem Raum einfach in der Sonne erstickten, weil die Schlepper mit dem Geld das Weite suchten, war ich erst nur sprachlos. Wer zum Teufel tut so etwas?
Haben diese Schlepper auch nur ansatzweise sowas wie ein Herz? Oder sind die mit Eis und Beton im Brustkorb ausgestattet. Ich könnte nicht einmal ein Tier totschlagen – aber Menschen wissentlich sterben zu lassen, um sich damit noch zu bereichern … etwas, was ich einfach nicht in meinen Kopf bringe. Was geht in einem Menschen vor, der so etwas tut. Der muss doch wissen, mit was für Höllenqualen seine Opfer ihr Leben verlieren. Und trotzdem tut er das!?
Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich inzwischen so wütend bin, dass ich jedem Schlepper das gleiche Schicksal wünsche, wie seinen Opfern? Jeder von diesen Barbaren sollte selber im Meer um sein Leben schwimmen oder in einem Lastwagen ohne Sauerstoff vergeblich nach Luft schnappen. Und wisst ihr was? Ich würde den Teufel tun, diese miesen Typen retten zu wollen – nein! Diese Barbaren werden sonst in unseren Gefängnissen noch auf Staatskosten durchgefüttert – und das haben sie nicht einmal ansatzweise verdient.
Die Fernsehlandschaft hat sich ganz schön verändert – nicht zum Positiven, wie ich finde. Also neben der Tatsache, dass die Gefahr der totalen Verblödung immer latent vorhanden ist, gibt es auch sonst so einiges, was mich nervt.
Früher, als ich mit meinen Eltern noch am Wochenende einen Film schauen durfte, reichte die Werbepause immer grad so knapp zum Pinkeln. Heute nehmen die Werbepausen mehr Zeit in Anspruch, als der Film in seiner ganzen Länge. Es kommt nicht selten vor, dass ich in der ersten Werbepause losdüse, um eine Wäsche in die Maschine zu werfen. Zurück aus der Waschküche merke ich, dass die Werbung immer noch läuft und räume also noch den Geschirrspüler aus. Dann werfe ich mich wieder vor die Glotze, grunze gemütlich vor mich hin und installiere mich erneut. Bis 15 Minuten später die nächste Unterbrechung folgt. Die Waschmaschine kann ich noch nicht nachfüllen, weil die immer noch läuft. Also ab zur Pinkelpause – aber wer pinkelt schon 6 oder 7 Minuten lang. Also düse ich noch ins Schlafzimmer, um mir den Pyjama anzuziehen und komme zurück, um mich zu fragen, warum diese Werbepause immer noch läuft. Weiterlesen