Hundehalter wissen es, die anderen erfahren es jetzt: Wer sich heute einen Hund anschaffen will, muss dafür erst einen Theoriekurs und dann noch einen Praxiskurs machen. Dies wurde nötig, weil offenbar jeder Hirnlose meinte, seiner Frau einen Welpen untern Weihnachtsbaum legen zu müssen – oder den Kindern einen Vierbeiner als Spielzeug zu kaufen. Tja, damit sollte jetzt Schluss sein (leider nicht wirklich, aber man versucht es damit zumindest einzuschränken). Weiterlesen
Früher musste ich, wenn Urlaub angesagt war, immer alles gefühlt 100-fach organisieren, damit die Katzen gefüttert, die Wäsche gemacht, eingekauft und weiss der Herr was noch alles gemacht war. Und im Geschäft galt es, alles aufzugleisen, damit nichts liegen bleibt. Heute sieht das total anders aus. Warum? Weil der Sohnemann – inzwischen erwachsen und noch bei uns lebend – das Management in dieser Zeit übernimmt. Weiterlesen
Seit ich mich aktiv im Bereich der Tierhaltung engagiere und mich damit täglich befasse, wird mein Entsetzen über manche Menschen immer grösser. Da ich seit 20 Jahren Tiere halte, war für mich irgendwie immer klar, dass man sich fair und anständig um Tiere kümmert. Seit ich aber oft und gerne im Tierheim bin – wo übrigens auch unser bellender Familienzuwachs herkommt – kann ich manchmal nur noch den Kopf schütteln. Weiterlesen
Wieder einmal werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Und wieder einmal frage ich mich, wozu diese Umstellerei eigentlich gut sein soll. Sie kostet Geld, bringt den Biorhytmus durcheinander und ist eigentlich – in meinen Augen – für die Katz. Oder eben nicht …. denn eine Katze ist ja ein Tier. Und damit wäre ich bei meiner Frage:
Wie erkläre ich meinem Tier, dass die Uhren nachts umgestellt werden und das Frühstück nun um eine Stunde verschoben wird?
Jaja, kleine Sorgen, ich weiss! Und doch tun mir die Bauern und alle, die Tiere haben, ein kleines bisschen leid. Ich meine: Anstatt um sieben muss der Bauer nun um sechs im Stall stehen, damit es den Kühen nicht die Euter sprengt. Und der Hund kratzt auch eine Stunde zu früh an der Türe, weil er schliesslich nicht weiss, dass er seine Verdauung zeitlich verschieben sollte.
Ich fand dieses Zeitgeschiebe schon immer doof und habe es nie kapiert – als Tierhalterin finde ich es aber noch viel dämlicher … schliesslich kann ich das meinen Tieren nicht erklären. Also werde ich wohl nun morgens bereits um sechs Uhr in der Pyjamahose durch den Garten stapfen, damit klein Ellie nicht reinmacht. Herzlichen Dank auch den „Erfindern“ dieser überflüssigen Massnahme! 🙁
Hund und Katz mögen sich nicht. Es gibt Ausnahmen, aber leider finden die aktuell bei uns noch gar nicht statt. Drei stattliche Kater beherrschen seit geraumer Zeit unser Zuhause und verteidigen ihr Revier gegen den bellenden Neuzugang. Das bedeutet, dass die Hündin zwar mit den Katzen spielen möchte, diese die Idee aber alles andere als gut finden. Es braucht Geduld, ich weiss! Ich habe schon so ziemlich alles an Lektüren durch, die es darüber gibt. Und ich schaue jede Martin Rütter – Sendung. Und ich versuche alles richtig zu machen. Nur die Kater scheinen das nicht begreifen zu wollen. Kaum sehen sie die kleine Ellie, sehen sie aus wie explodierte Wollknäuel und ergreifen fauchend die Flucht. Oder sie rennen vor lauter Schreck in die Fensterscheiben. Und nun habe ich sogar schon Dinge versucht, von denen ich sonst nicht allzuviel halte. Dazu gehören
- Duftstecker, welche den Tieren ein Gefühl von „alles ist gut“ vermitteln sollen
- Bachblütentropfen, die auf beiden Seiten die Angst lösen sollen
- Homöopathische Kügelchen, welche Ruhe in den tierischen Alltag bringen sollen
- Unterschiedliche Bettchen, damit sich die Miau’s und das Wuff aus dem Weg gehen können
- Absperrgitter, um nur die Witterung, nicht aber die Begegnung sicherzustellen
- Sämtliche Teppiche gegen Parkett auswechseln lassen
- Sprays
- Spielzeug
…und nichts von alldem hat bis dato Erfolg gebracht. Die beiden Lager finden sich nach wie vor ziemlich uncool. Oder besser formuliert: Hund möchte spielen, Kater möchten das blöde Vieh wieder loswerden. Und ich übe mich täglich erneut in Geduld. Vermutlich sind meine Nerven schon leicht angeschlagen … und zwar so, dass ich demnächst die Bachblüten selber leertrinke, die Kügelchen gleich mit runterspüle, die Gitter um mein Bett aufbaue und den Duftstecker in mein Zimmer stecke. Vielleicht nützt es ja zumindest bei mir soweit, dass ich mich nicht die Ruhe verliere…