von süss bis ungeniessbar

Und wieder…

…hat mein Göttergatte Geburtstag! Happy birthday, Lieblingsmensch! Was würde ich machen, wenn ich Dich nicht hätte? Also:

Ich würde verhungern.
Der Kühlschrank wäre immer leer.
Ich würde noch seltener ausgehen, als ich es ohnehin schon tue.
Ich hätte niemanden, mit dem ich streiten kann.
Das Fernsehprogramm wäre niemals ein Diskussionspunkt.
Ich hätte nie was zu lachen beim Frühstück.
Ich würde die Petflaschen und die Konservendosen nicht im Trennmüll entsorgen.
Das Grünzeug würde ich auch einfach in den Abfalleimer schmeissen.
Unsere Katzen würden verhungern.
Ich hätte nie ein sauberes Auto.
Meine Papierbündel würden schon auseinanderfallen, bevor sie an der Strasse stünden.
Der Toilettenpapierhalter wäre immer leer!
Ich hätte nie eine Ersatzzahnpasta.

Kurz und gut: Schön, dass es Dich gibt – ich wäre ganz schön aufgeschmissen ohne meinen Multifunktionsgöttergatten! Drum habe ich beschlossen, dass ich Dich noch ein Weilchen behalte. Bin ich nicht extrem grossherzig? Da staunt man, hm!?

Ich liebe Dich, Göttergatte!

64 Arten der Migräne

Ich habe kürzlich für einen Lieblingsmenschen einen Text redigiert. Dabei habe ich gelernt, dass es irgendwie 64 verschiedene Arten von Migräne gibt. Und weil ich seit Tagen extrem schmerzgeplagt bin, habe ich beschlossen, dass ich offenbar alle 64 Arten aufs mal habe. Ich weiss nicht, ob sowas überhaupt möglich ist – aber ich bin ja bekannt dafür, dass ich schier unmögliches möglich mache … auch in der Medizin. Wenn es unzählige normale Krankheiten und eine Ausnahme gibt, dann habe ich ganz bestimmt die Ausnahme. Logisch! Drum ist es bestimmt so, dass ich sämtliche Arten der Migräne in eine gepackt habe, anders sind diese hämmernden Kopfschmerzen seit Tagen nicht zu erklären. Soviel Kopf kann kein Mensch haben, wie mich die Schmerzen plagen. Also muss es etwas ganz besonderes sein. Selbst meine liebe Nadelfrau ist heute mit den Nadeln wortwörtlich an mir zerbrochen (also die Nadeln, nicht die Frau…).

Natürlich habe ich beim Redigieren des besagten Textes auch über die Begleiterscheinungen der Migräne so einiges gelernt. Und auch diesbezüglich habe ich offenbar beschlossen, gleich alle einzuziehen. Von Sehbeschwerden über Übelkeit und Lichtempfindlichkeit, über einseitiges Hämmern und Nackenschmerzen, über Clusterschmerz und Zahn-/Kieferschmerzen … also eigentlich so ziemlich alles, was es gibt. Und wenn ich nun gegen jedes dieser Schmerzsymptome das genau passende Medikament schlucken würde, dann wäre ich in etwa in 10 Stunden mausetot – vergiftet!

Wobei ich mir grad überlege, ob tot nicht angenehmer wäre, als noch weitere Tage (Wochen ?) mit diesen üblen Schmerzen…! Ich weiss es nicht, ich war ja noch nie tot. Und bislang ist auch kein Toter zurückgekommen, um mir zu erzählen, wie sich das anfühlt.

Als Migränikerin mit 20 Jahren Schmerzerfahrung sollte ich inzwischen ja wissen, wie es sich anfühlt – aber diesmal ist es zum Wegrennen! Ich weiss nur gerade nicht, in welche Richtung. Diese Scheissmigräne kommt nämlich mit – die rennt ständig hinterher. Und wenn ihr mir nun sagt, dass ich überlastet bin – eine Auszeit brauche – mein Körper mir Zeichen sendet, dann sage ich: JA, ich weiss! Ich bin dabei, aber die Migräne war schneller als die Auszeit. Ganz schön bescheiden. 🙁 Und jetzt möchte ich bitte bedauert werden…

Buschtrommeln

Buschtrommeln sind etwas Tolles – im Busch! Dort wird auf diese Weise etwas übermittelt, was anders nicht übermittelt werden kann. Schliesslich haben die Naturvölker keine Handys und Tablets. Also macht das sehr viel Sinn.

Wenn bei uns aber die Buschtrommeln aktiv sind, dann nervt das ziemlich! Ich meine: Kennt ihr den Spruch: „Das Buschtelefon hat wieder funktioniert!“ ??? Bedeutet ja auf gut Deutsch nichts anderes, als: Die Gerüchte waren mal wieder so schnell, dass sie mich links überholt haben. Ohne Blinker, ohne Hupen, ohne Warnung – einfach an mir vorbeigebraust.

Ganz besonders nerven die Buschtrommeln, wenn man jemandem persönlich etwas mitteilen möchte, jedoch die Gerüchteküche die Information schon mit sehr vielen Zusätzen versehen bereits dorthin getragen hat. Das nervt richtig. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Wände Ohren haben. Wehe, man erzählt am falschen Ort zur falschen Zeit in der falschen Lautstärke jemandem etwas über einen grünen Overall. Dann ist es einen Tag später an einem anderen Ort im Flüstermodus ein schwarzer Minirock! Und noch einen Tag später ist es so, dass scheinbar jemand splitternackt mit einem Overall in der Hand durchs Grüne gewandert ist – sagt man.

Mir geht es besonders dann auf den Senkel, wenn es sich um wichtige Informationen handelt. Und wehe, wenn ein Satz beginnt mit: „Bitte sag es keinem, aber…..!“ – das ist niemals ein guter Anfang. Da kann man nämlich gleich eine Bank verwetten, dass diese Geschichte bereits grosse Kreise gezogen hat. Ich fände echt cool, wenn einfach mal jeder vor der eigenen Türe kehren würde – dann wäre nämlich auch überall sauber! 🙂

P.S.: Alle, die sich nun persönlich angesprochen fühlen – JA, euch meine ich. Genau euch. Drum ruft mich einfach nicht mehr an, um zu erzählen dass blablablabla…interessiert mich nicht! Frei nach dem Film „Fack ju Göhte“: „Chantal, einfach mal die Fresse halten!“

Felix

Kürzlich hat ein lieber Bekannter bei mir ein Kindheitstrauma aus den dunkelsten Tiefen meines Unterbewusstseins hervorgeholt. Und das erst noch, ohne es zu wollen!

Wir haben über unsere Schulzeit gesprochen – über strenge Lehrer und andere. Über verhasste Lehrer und andere. Und da machte es in meinem Kopf „blitz“ und meine Zeit in der 5. und 6. Klasse kam mir wieder in den Sinn. Und mit diesem Gedankenblitz kam auch Felix wieder. Felix war kein Schulfreund, nein. Felix ist auch nicht der Vorname meines damaligen Lehrers. Nein! Felix war der Stock, der bei der Wandtafel lag und mit welchem mein Lehrer den nicht gehorsamen Schülern auf die Hände schlug, um sie zu bestrafen. Ja, damals durfte der Lehrer noch schlagen. Und nein, er kam dafür nicht hinter Gitter. Weiterlesen

Philanthropie

Wie heisst es so schön: Man lernt nie aus. Stimmt. Ich habe gerade heute gelernt, dass Philanthropen definitiv keine Briefmarkensammler sind. Und das ist kein Witz! Ja, ihr dürft mich jetzt ausgiebig auslachen. Die mit den Briefmarken sind nämlich die Philatelisten. Aber die heissen auch echt verdammt ähnlich… Weiterlesen

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