… oder wie wir uns fühlen, wenn wir auf der Safari finden, dass alles so surreal ist. Da tauchen aus dem Nichts Elefanten zwischen den Büschen auf, Breitmaulnashörner grasen neben unserem Wagen und Giraffen stehen interessiert am Wegesrand.
Nach knapp vier Stunden holpriger Fahrt über teils Schotterstrecken wie auf Achterbahnen und immer währender überwältigender Natur in allen Grüntönen, gemixt mit Terracotta, sind wir beim Abendessen derart voll von Eindrücken, dass wir einfach nur noch essen und schweigen. Es ist unfassbar viel Schönes, was Geist und Körper hier zu verdauen haben.

Okay, bei manchen Eindrücken, wie bei diesen beiden Giraffen hatten wir das romantische Gefühl, das sei ein Paar. Falsch gedacht! Unsere Rangerin hat uns erklärt, dass sie zwar lieblich aussehen, aber eigentlich ziemlich gehässig sind und sich gegenseitig gerne auch schon mal mit ihren starken Nacken und Hälsen totschlagen. Zwei männliche Tiere, versteht sich! An den Höckern auf der Stirn sieht man, wieviele schlimme Kämpfe sie schon ausgetragen haben. Die Weibchen haben so gut wie nie solche Beulen auf ihren Stirnen …
Tja, was soll man dazu noch sagen?
…

Das riesige weisse Breitmaulnashorn ist zwar um einiges mächtiger und schwerer als das schwarze Nashorn, das wir auf den vorgängigen Safaris ein paarmal gesehen haben, und mit dem wir einmal knapp einer Kollision entgangen sind. Aber: Das grössere Breitmaulnashorn auf dem Bild ist bedeutend weniger aggressiv, als das „Black Rhino“. Zwar hat es versucht, unsere Rangerin zu provozieren, aber als sie den Motor des Wagens wieder gestartet hat, ist es zusammengezuckt und hat sich vom Acker gemacht. Es wollte nur spielen … oder so!
Was wir hier erleben ist Balsam für die Seele, neues Wissen für den Geist und ganz viele Liebe zu Natur und Tierwelt.
Wir füllen unseren Lebensrucksack mit ganz viel Schönem.
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