Der vierte Tag in Südafrika und ich bin verliebt!
Mein Seelentier ist ja der Elefant. Nichts kommt für mich auch nur annähernd an dieses majestätische und familienverbundene Tier. Ausser Pumba, das afrikanische Warzenschwein, das hier auch gerne als Rasenmäher genutzt wird.
Sein Name „Pumbaa“ bedeutet im ostafrikanischen Suaheli soviel wie „verrückt“, „sorglos“ oder einfach schlicht dumm. Die lustigen Kerle rennen dem Löwen davon, um nach 2 Minuten vergessen zu haben, warum sie losgerannt sind und drehen um, dem Löwen wieder entgegen.
Ich habe im Gorah Elephant Camp Freundschaft geschlossen mit „Mister Forgetful“, der an unserem Wasserloch immer trinkt und mich alle drei Minuten anschaut, als ob er mich noch nie gesehen hätte. Quasi 50 erste Dates oder so …
Und wenn er losrennt, dann stellt er sein lustiges Schwänzchen schnurgerade in die Höhe wie eine Antenne, um nach ein paar Sekunden aprubt stehenzubleiben, sich verwirrt umzuschauen und wieder zurück zu rennen.
Ich bin ja überzeugt, dass mindestens eine unserer Hauskatzen daheim in der Schweiz verwandt ist mit Pumba. Gleich vergesslich, gleich schusselig aber genauso liebenswert. Sorry Brain.
Die lustigen Freunde haben hier in der südafrikanischen Savanne gerade jede Menge Jungtiere. Es sieht zum Kreischen lustig aus, wenn die Herde zum Sprint ansetzt und alle kleinen Schwänzchen wie ferngesteuerte Autos mit Antennen in eine Richtung düsen, um gleich wieder zu vergessen, warum sie das getan haben.
In Sachen Vergesslichkeit habe ich definitiv mindestens ein Pumba-Gen. Und für mich sind sie die absolut lustigsten Tiere, die ich bislang gesehen habe.
In love with Pumba.
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