von süss bis ungeniessbar

Als die Hexe mich gerettet hat…

Es ist jetzt 33 Jahre her, als ich sie traf: Die erste, lebendige und echte Hexe. Klar weiss ich heute, dass sie keine Hexe war, aber damals sah das etwas anders aus.

Ich wurde per Flugzeug als Notfall aus dem Ausland in die Schweiz geflogen – mit einem entzündeten Blinddarm kurz vor dem Durchbruch. Eine Notoperation und eine ziemlich aufwändige „Bauchreinigung“ retteten mein Leben, denn die giftigen Muscheln, die ich im Urlaub gegessen hatte, wüteten ganz schön in meinem Gedärme. Weiterlesen

Schreiben von A – Z: B = Blamage

Und weiter geht meine alphabetische Challenge. Ich hab sie für mich noch ein bisschen gesteigert: Passiert nicht gerade etwas Passendes, schreibe ich über das Wort, welches mir zuerst in den Sinn kommt. Irgendwie muss dieses Wort ja zwingend etwas mit mir zu tun haben oder mich beschäftigen, sonst würde es mir ja kaum als erstes einfallen. Oder?

Also ich bin eigentlich die Meisterin der Blamage. Und manchmal haben die Peinlichkeiten keine Grenzen. Ich trete regelmässig in Fettnäpfchen, welche an manchen Tagen offenbar so stehen, dass ich von Napf zu Napf watschle. Ohne Pause! Eigentlich ein Fettnapfweg nur für mich alleine. Weiterlesen

Zoobesuch

Wann wart ihr das letzte Mal im Zoo? Als die Kinder noch klein waren? Oder vielleicht sogar schon mit den Grosskindern? Oder mit den Ferienkindern? Wahrscheinlich einfach auf jeden Fall mit Kindern?

Mein Mann und ich waren vor kurzem nach Jahren zusammen im Zoo; nur wir zwei. Und dabei ist uns eingefallen, dass wir das letzte Mal im Zoo waren, als unsere Kids noch zur Schule gingen. Beim Zoobesuch ist uns auch bewusst geworden, dass das offenbar allen so geht, denn wir waren so ziemlich die Einzigen, die keine Knirpse dabei hatten. Warum eigentlich? Es war richtig schön! Wir konnten uns Zeit nehmen, und wir mussten keine Dreikäsehochs von irgendwelchen Absperrgittern fischen. Uns fiel auf, dass wir früher vor allem das Augenmerk auf den Kindern hatten, weil die ja bekanntlich blitzschnell sind. Wir waren also eigenlich nur darauf programmiert, die Kleinen vor dem Übersteigen des Bärengitters zu bewahren und darauf zu achten, dass sie nicht mit den Pinguinen schwimmen gehen. Weiterlesen

Schlafen, Wasser und Salat

Habt ihr euch auch schon über die schöne Haut der TV-Stars gewundert? Oder gedacht, warum die nie einen fiesen Pickel mitten auf der Stirn haben? Also ich habe ja immer das Pech, dass meine Haut schön ist, solange ich nichts besonderes auf dem Plan habe. Steht aber ein Event an, an welchem ich besonders glänzen möchte, ist in der Regel das einzige, was glänzt, ein richtig fetter Pickel mitten im Gesicht. Oder aber eine neue tiefe Falte, die genau in der Nacht zuvor entstanden ist. Dieses Phänomen werde ich wohl nie verstehen und ich frage mich dann immer, wie es die Superstars wohl schaffen, ungefähr 300 Tage im Jahr auf ihren Redcarpet-Events gut auszusehen. Oder die Moderatorin der täglichen Show, die sich keine schlechten Tage erlauben kann…

Wenn diese Beautys in den Interviews gefragt werden, was sie denn für ihre Schönheit tun, kommt immer die gleiche Antwort: „Eigentlich nichts. Ich habe gute Gene, schlafe genug, trinke viel Wasser und esse regelmässig Salat.“ Weiterlesen

Kochen ist etwas für die anderen…

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… denn das kulinarische Wunder auf dem Bild ist das höchste, meiner Küchengefühle. Hätte der liebe Gott gewollt, dass ich kochen lerne, hätte er mir nicht meinen Mann geschickt – dessen Revier ganz klar die Küche ist. Er zaubert, tüftelt, probiert aus, sammelt Rezepte, kauft ein, brutzelt, dekoriert und serviert. Und sollte er einmal nicht da sein, gibt es zum Glück Restaurants, Pizza-Express, Take-Aways und Fertiggerichte. Jaja, schlimm, ich weiss, aber ich bin tatsächlich ziemlich talentfrei in der Küche. Also, ich räume einwandfrei den Geschirrspüler ein und aus – ich kann Tisch decken und Krümel wegputzen. Ich kann auch Wasser kochen (hin und wieder vergesse ich es auch auf der Herdplatte und werde durch den Knall der berstenden Pfanne wieder daran erinnert). Aber alle trösten mich immer wieder mit „ooch, Du hast dafür andere Talente, zum Beispiel, ööhhhm, also…..Mode und so“. Danke!!! Das tönt dann immer wie: „Nein, Du bist nicht behindert, nur halt ein bisschen komisch….armes Geschöpf Du!!“ Weiterlesen

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