von süss bis ungeniessbar

Berge bezwingen

Ja, ihr habt richtig gelesen – ich bezwinge die Berge, ich erklimme sie nicht. Die Waschberge! Und das tue ich jedes Wochenende aufs Neue. Ich weiss nicht, ob Bergschuhe und ein Rucksack die Sache leichter machen würden; Fakt ist, dass sich diese Berge immer wieder türmen, als ob ich sie nie bezwungen hätte.

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Eine Vierpersonen-Waschbergwanderung ist an sich locker zu meistern. Besonders toll wäre aber, wenn sich beim Besteigen des Gipfels auch das Gefühl des „Geschafft, fertig, zufrieden!“ einstellen würde. Dem ist aber nicht so, denn während die Maschinen waschen und trocknen und ich die Berge sortiere nach Farbe, Material und Personen, fällt in den oberen Stockwerken schon wieder neue Wäsche in die Waschkörbe. Ich glaube, man könnte das auch eine Neverending-Story nennen. Oder Wanderung ohne Ziel? Weiterlesen

Einkaufen leicht gemacht

Nun ja, zumindest behauptet das mein Mann. Das tägliche Einkaufen für die Familie gehört nämlich glücklicherweise nicht in meinen Zuständigkeitsbereich – ich hasse es sogar dermassen, dass mein Liebster, wann immer es geht, sogar „voreinkauft“, wenn er nicht zu Hause ist.

Aber eben, bei längeren Abwesenheiten funktioniert das natürlich nicht, sodass ich dann in den sauren Apfel beissen und mich ins Einkaufszentrum wagen muss. Glaubt mir, für mich ist das ein Wagnis. Ich mag keine Einkaufszentren mit vielen Menschen, gefühlten 10’000 Düften, gestressten Gesichtern und unendlich langen Regalen.

„Mach Dir einen Zettel, dann wirds viel einfacher!“ Ok, lieber Mann, habe ich gemacht.

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Ferien am Meer…

…der Traum fast aller, die ich kenne. „Endlich fahren wir ans Meer!“ „Wir waren am Meer im Urlaub, ich fühle mich wie neu geboren!“ „Ich gäbe alles darum, mal wieder am Meer zu sitzen.“ Sätze, die ich immer wieder höre – von beinahe jedem.

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Zugegeben, wenn ich die Ferienfotos vom Meer anschaue, sind diese sehr hübsch. Aber das wars dann auch schon. Ich scheine im Umkreis von zig-tausend Kilometern die einzige zu sein, die Ferien am Meer einfach nur Horror findet. Kein Mensch glaubt mir, wenn ich sage, dass ich jede Ferienreise ans Meer sofort gegen Ferienabstinenz und Arbeit eintauschen würde. Aber es ist wirklich so: Weder Mauritius, noch die Philippinen, die Malediven, Mallorca, Dubai oder die Algarve können daran etwas ändern. Und auch Australien konnte es nicht. Ich habs in meinem Leben immer wieder versucht und bin immer wieder zum gleichen Schluss gekommen: Es gibt nichts, was mich mehr langweilt!

Meinem Herzallerliebsten zuliebe habe ich mich vor 3 Jahren noch einmal zu einer Woche Meerferien überreden lassen (der arme Mann liebt das Meer und hat eine Meerhasserin zur Frau….). Nie wieder! Es war die gefühlt längste Woche meines Lebens. Weiterlesen

Jetzt kommen die iBabies

Also eigentlich sind bislang meine Bloggeschichten eher auf der lustigen Schiene gefahren. Nachdem ich aber heute die Nachrichten im Fernsehen verfolgte, ärgerte ich mich dermassen, dass ich fand, das müsse eine Geschichte geben.

Schlagzeile: „Die beiden amerikanischen Giganten Facebook und Apple bezahlen ihren weiblichen Mitarbeitern 16’000 Dollar für das Einfrieren ihrer Eizellen.“ Bitte? Nun ja, ich dachte erst, ich hätte nur halbherzig hingehört und wartete auf den Beitrag. Ich hatte absolut richtig gehört. Die beiden Riesenunternehmen haben sich überlegt, dass es für Frauen doch eigentlich besser sei, zuerst Karriere zu machen und dann Kinder zu bekommen. Da dies bekanntlich die Natur anders vorgesehen hat, bezahlen diese Giganten nun als Anreiz zu diesem Schritt ihren Mitarbeiterinnen im gebärfähigen Alter die Entnahme und das Einfrieren ihrer Eizellen. Begründung: Sie haben sonst zu wenig weibliche Mitarbeiter. Weiterlesen

Kalorien im Kleiderschrank

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Wer nun denkt, das sei eine Zecke, der hat recht. Aber genau so stelle ich mir auch die Kalorientierchen vor: Fett, fies, hässlich und verfressen! Und ihr könnt mir glauben, dass diese gruseligen Viecher zu Hauf in meinem Kleiderschrank wohnen. Man wird die Dinger einfach nicht los, nicht mit Giftspray, nicht mit Ausräuchern und erst recht nicht mit Auslüften. Nützt alles nichts.

Die Viecher nähen nächtelang in meinem Schrank meine Kleider enger, mal sind sie aktiver, mal weniger. Aber sie sind immer da. Ich habe keine Ahnung, warum sie das tun, denn ich habe ihnen nie was Böses getan. Ganz besonders haben sie es auf meine Jeans abgesehen. Die scheinen sie besonders zu lieben. Den ganzen Sommer hindurch arbeiten sie sich durch meine Jeanshosen und wenn ich dann zum Herbstbeginn das erste mal wieder meine Lieblingsjeans anziehen will, bekomme ich sie entweder gar nicht, oder nur noch knapp über den Po. Knopf schliessen – Fehlanzeige! Geht nicht mehr. Diese Mistviecher haben die Hose bestimmt um zwei Nummern kleiner genäht. Ohne Grund, einfach so! Also geht das Durchprobieren los, und mit jeder weiteren Hose, die einfach nicht mehr über meinen Po passen will, steigt der Frust und die Wut über diese blöden Kalorienviecher. Meistens ist es so, dass ich die unterste Hose auf dem Stapel gerade noch so zubringe, knalleng, wie Wurst in Pelle, aber naja. Dann kommt die Gretchenfrage: Diät oder neue Kleider? Je nach Laune fällt jeweils die Antwort aus, aber beides mit grosser Fruststimmung. Wer kauft schon gerne neue Kleider, weil die Alten zu klein geworden sind? Und wer macht schon gerne eine Diät, weil die fiesen Kalorienviecher wieder alles kleiner genäht haben? Weiterlesen

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