von süss bis ungeniessbar

Sterneköche und ihre Esstempel

Kennt ihr die Gault-Millau-Punkte und die Michelin-Sterne in der Gastronomie? Also ich kenne sie insofern, als dass ich weiss, dass nur die auserlesensten Köche mit ihren Gastrotempeln diese Auszeichnungen erhalten. Und ich weiss, dass ich kein Fan dieser Tempel bin. Für alle, die nun verständnislos den Kopf schütteln, hier die simple Erklärung einer ziemlich einfach gestrickten Frau:

Wenn ich zum Italiener, zum Griechen oder zum Chinesen gehe, dann weiss ich, worauf ich meinen Magen einstellen darf und ich weiss auch, dass meine Brieftasche deswegen nicht gleich einen Heulkrampf bekommt. Ich kann deren Karten lesen und weiss daher auch, was ich bestelle. Weiterlesen

Als die Hexe mich gerettet hat…

Es ist jetzt 33 Jahre her, als ich sie traf: Die erste, lebendige und echte Hexe. Klar weiss ich heute, dass sie keine Hexe war, aber damals sah das etwas anders aus.

Ich wurde per Flugzeug als Notfall aus dem Ausland in die Schweiz geflogen – mit einem entzündeten Blinddarm kurz vor dem Durchbruch. Eine Notoperation und eine ziemlich aufwändige „Bauchreinigung“ retteten mein Leben, denn die giftigen Muscheln, die ich im Urlaub gegessen hatte, wüteten ganz schön in meinem Gedärme. Weiterlesen

Zehn kleine Negerlein…

Ich erinnere mich noch gut an diese lustige Kindergeschichte – um nicht zu sagen: Ich habe sie geliebt! Immer und immer wieder musste meine Mutter mir diese Geschichte erzählen. Und ich habe das Buch auch meinen Kindern erzählt.

IMG_5017

Das Schöne daran: Wir hatten keine Hintergedanken. Das Wort Negerlein war süss und einfach nur als Beschreibung für die dunkelhäutigen Menschen gebraucht. Rassistische Hintergründe? Keine! Warum auch? Menschen sind Menschen! Weiterlesen

Brief an meinen Po – Challenge

Hallo lieber Po

Ich mag Dich und ich habe Dich immer gemocht. Du gehörst zu jenen Teilen von mir, die mich weder quälen, noch sich gehen lassen. Ich meine, manche Deiner Körperkollegen an mir waren früher hübsch und heute nur noch … schlaff. Du hast Dich ziemlich gut gehalten. Dein Bedürfnis, in Richtung Süden zu wandern, hält sich in Grenzen. Und die Anzahl Cellullitedellen ist überschaubar. Alles in allem bist Du also ein ansehnliches Teil. Weiterlesen

Brief an meinen Rücken – Challenge

Sei gegrüsst, Du grösstes meiner Übel

Eine andere Begrüssung fällt mir zu Dir leider nicht ein. Denn wenn ich Rücken denke, kommen mir leider nur folgende Begriffe in den Sinn: Scheuermann, Schleudertrauma, Skoliose, Morbus Bechterew und Bandscheibenvorfall. Das klingt nicht nur wie die Krankenakte eines 90-jährigen Patienten (sorry an alle 90-Jährigen, die bestimmt hundert mal fitter sind, als ich) – das fühlt sich auch genauso an! Ich meine: Deinetwegen musste ich schon als Kind wöchentlich ins Rückenturnen, in die Therapie und hatte immer Schmerzen. Wegen Dir musste ich ins Ballett und ich habe es gehasst. Deinetwegen konnte ich auch das Skifahren begraben. Du machst mir das Schlitteln unmöglich. Hüpfen und Rennen werden zur Herausforderung mit unvorhersehbarem Ausgang und Bücken (Schuhe binden) zum Kraftakt. Und das mit 48 Jahren. Und wenn ich eine normale Einkaufstüte trage, kann es durchaus sein, dass ich anschliessend wieder tagelang mehr schlecht als recht durch die Gegend schleiche. Weiterlesen

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026

Theme von Anders NorénHoch ↑