von süss bis ungeniessbar

Ausgewurstet?

So, jetzt wissen wir es alle: Wurst kann töten! Gemäss der WHO ist dieses Teufelszeug krebserregend. Dafür hat es eine sauteure (sorry, tofuteure) Studie gebraucht, welche vermutlich in zwei bis drei Jahren wieder über den Haufen geschmissen wird. Und deshalb muss ich jetzt auch noch meinen Senf dazu geben (zur Wurst und zum Thema!). Es ist ja nicht so, dass die Welt nicht schon genügend andere Probleme hätte. Da braucht es unbedingt noch die Wurststudie. Absolut zwingend! Und weil wir ja clevere Kerlchen sind, wissen wir auch, dass

rauchen töten kann…

Alkohol töten kann…

Insektizide an Obst und Gemüse töten kann…

Schadstoffe in der Luft töten können…

und und und….DAS LEBEN EIGENTLICH ZIEMLICH TÖDLICH IST! Weiterlesen

Geniesse den Tag

Wisst ihr, was mir in der letzten Zeit immer wieder auffällt. Ich lerne Menschen kennen, welche mich mit ihren zufriedenen Gesichtern in ihren Bann ziehen. Menschen, die eine Aura haben, welche zum Wohlfühlen einlädt. Menschen, die einem das Gefühl geben, dass das Leben schön und jeder Tag ein Genuss ist. Und dann kommt nicht selten die gleiche Erklärung: Viele dieser Menschen haben nämlich etwas gemeinsam – sie haben eine üble Erfahrung im Leben machen müssen. Entweder haben sie eine lebensbedrohliche Krankheit überstanden, einen schlimmen Verlust verkraftet, oder jemanden durch ein tiefes Tal begleitet. Und diese Menschen gehen aus diesen Erlebnissen alle mit ein und derselben Erkenntnis hinaus: Man hat nur ein Leben, und das sollte man geniessen und dankbar sein. Weiterlesen

Herzlichen Dank

Liebe Leser/innen, Follower, Besucher und Zwischendurchreingüxler

Ich bin gerade saumässig stolz – auf mich und euch! Warum? Ich habe nach knapp 11 Monaten die 100’000-Marke der Besuche geknackt. Über 100’000 mal wurde in den letzten 11 Monaten (seit ich meine Blogkarriere begonnen habe) meine Seite von euch besucht. Niemals hätte ich damit gerechnet. Und darauf bin ich stolz wie Anton (oder eben halt wie Dani…).

Und nicht nur, dass ihr fleissig mitlest – ich habe auch einen überdurchschnittlich lebendigen Blog, wie ich bemerkt habe. Ich meine, ihr lebt mit. Ich kann nämlich in dieser kurzen Zeit auch weit über 9’000 Kommentare verzeichnen. Und das heisst klar und deutlich, dass euch meine Geschichten interessieren und ihr etwas dazu zu sagen habt.

Wenn man neu mit der Bloggerei anfängt, rechnet man vorerst mal mit gar nichts. Zumindest war es bei mir so. Ich dachte eher: Ob das wohl jemand lesen will? Und ich weiss noch, dass ich vor 11 Monaten stolz war, als die ersten Leser auf meinem Blog zu Besuch waren. Kommentare waren damals noch rar. Inzwischen hat sich das aber ziemlich verändert und ich habe eine Menge treue Leser/innen, die auch gerne ihren „Senf“ zu meinem Geschreibsel geben. Das freut mich natürlich noch zusätzlich und spornt mich an, weiterzumachen. Egal, ob positiv, oder negativ – ich freue mich über jeden Kommentar!

An meinem besten Tag (das spuckt meine Blogstatistik so aus) haben 1’730 Leser/innen meine Seite besucht. Stoooooolz!

Und das Manuskript von Buch Nummer zwei liegt inzwischen auch als Rohfassung auf meinem Tisch – ich habe wohl ziemlich klar den Schritt zur schreibenden Gilde gemacht.

Ob ich demnächst mal eine Serie der „Best of’s“ aus den ersten Monaten mache, weiss ich noch nicht. Möglich, dass ich mal Luft brauche und das tue, denn bislang habe ich pünktlich wie ein Uhrwehr 11 Monate lang jeden Tag eine neue Geschichte aufgeschaltet. Im Moment habe ich aber nach wie vor den Drive für neue Stories. Und ich sage euch allen … HERZLICHEN DANK! Nur mit euch macht es soviel Spass. Alleine wär’s etwas einsam… 🙂

Blogparade – Gültige Stimme

Toe von winkelbauer hat eine ganz besondere Blogparade gestartet. Bei der Aktion „gültige Stimme“ geht es darum, die eigene Lebensweise und die momentane Situation in der Gesellschaft zu reflektieren. Woher die Aktion kommt, könnt ihr auf toes Blog nachlesen. Graceblog hat dazu den Startbeitrag gemacht und mich dazu aufgefordert, weiterzumachen. Dankeschön – ich übernehme nun! Es geht darum, die folgenden vier Fragen zu beantworten:

1. Was ist ein gutes Leben?

Was EIN gutes Leben ist, weiss ich nicht – wüsste ich es, hätte ich vermutlich die absolute Antwort auf unzählige Fragen. Ich finde aber, dass ich ein gutes Leben habe. Dazu gehört für mich Gesundheit, eine tolle Familie, liebe Freunde, eine Arbeit, welche Spass macht, ein schönes Zuhause und jeden Tag die Motivation, mein gutes Leben zu erhalten. Zudem gehört dazu noch eine solide Bildung, stetige Weiterentwicklung und Interesse für alle Dinge, die dieses Leben ermöglichen.

2. Was läuft falsch?Auf der Suche nach dem Fehler in der hochzivilisierten ersten Welt gibt es für mich genau eine Antwort: Totale Übersättigung! Wir leben privilegiert und sind von der Haarwurzel bis zu den Zehennägeln total übersättigt und grenzenlos verwöhnt. Das schlimmste daran ist, dass wir das nicht zu bemerken scheinen. Oder wir sind ganz einfach Meister darin, es zu ignorieren. Wir müssen weder hungern, noch fallen täglich Bomben auf unser Land. Ein Dach überm Kopf ist normal und wer einmal nicht in Urlaub fahren kann, benennt dies nicht selten schon als totales Drama. Die Früchte, welche täglich schön arrangiert in den Läden liegen, sind entweder zu wenig gleichmässig geformt oder zu wenig reif. Die Wohnungen sind uns zu teuer oder aber zu klein, zu gross, zu dunkel, zu hell oder zu lärmig. Wenn einer von gefühlt 500 möglichen Fernsehsendern einmal ausfällt, löst das nicht selten innerfamiliäre Riesenprobleme aus. Und so zieht sich das Dauergemotze durch unser ganzes Leben. First world problems vom Feinsten – bis zum Erbrechen. Und drum läuft eigentlich nur eines falsch: Wir wissen all das nicht mehr zu schätzen, weil wir übersättigt sind.
3. Was braucht es?Eine Verkleinerung des Konsumangebots. Da wird die aktuelle Geldpolitik mit der instabilen Wirtschaftslage wohl schon einen grossen Teil übernehmen. Diverse Arbeitsstellen werden gestrichen, Firmen oder Geschäfte müssen schliessen und die Preispolitik muss demzufolge überdacht werden. Das gesamte Niveau in Sachen Angebot wird runtergeschraubt, es wird noch etwas lauter gejammert – das Resultat wird aber vermutlich ein Weg sein, der back to the roots lauten könnte. Von allem etwas weniger, aber für alle genug. So könnte ein gesundes Gleichgewicht wieder hergestellt werden und wir müssten lernen, das zu schätzen, was wir haben. Auch wenn es weniger sein wird. Mal ganz im ernst: Was braucht es denn wirklich, zum Glücklichsein? So verdammt wenig. Und dieses wenig dafür gleichmässig verteilt. Die Lösung läge auf der Hand, wir können sie nur nicht mehr sehen, weil sich zu viel Müll zwischen unseren Augen und der Hand auftürmt.4. Wer ist eine gültige Stimme?Jeder, der interessiert am Leben teilnimmt. Also eigentlich jeder, den ich mag, kenne, lese oder höre. Ganz besonders würde ich mich aber über die Teilnahme der folgenden Bloggerinnen freuen.https://schnipseltippse.wordpress.com/http://siebenundvierzigplus.de/https://anettburri.wordpress.com/

https://esmarinschekocht.wordpress.com/

Da es aber noch rund 500 andere gibt, über deren Teilnahme ich mich nicht weniger freuen würde, so kann ich hier nur sagen: An euch alle – haut in die Tasten! (Wenn nicht, ist auch keiner böse…). Schliesslich hat jeder, der eine Stimme hat, auch das recht, diese zu gebrauchen. Und da gehört das ja gerne genauso dazu, wie das nein danke.

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Das Leben auf den Kopf gestellt

Mein Buch „von süss bis ungeniessbar“, der Blog – wie gedruckt, ist nun seit gut 3 Monaten auf dem Markt. Und die Resonanz ist grösser als erwartet. Neben einigen Interviews habe ich auch schon Lesungen gemacht und mein Alltag schlägt Purzelbäume.

Eigentlich hat sich ja schon vieles verändert, als ich letztes Jahr im September zu bloggen begann. Für mich wurde da schon einiges anders. Mein Hauptaugenmerk lag auf einmal wieder auf meiner Schreiberei und andere Dinge, die vorher wichtig waren, traten in den Hintergrund. Für mich eine durchwegs positive Entwicklung. Als aber das Buch auf den Markt kam, ging noch einmal ein Wirbelsturm durch mein Leben. Von heute auf morgen wurde ich anders wahrgenommen. Und das ist äusserst spannend. Nicht nur, dass ich plötzlich nicht mehr nur „die mit der Boutique in Solothurn“ bin – es ist mir sogar schon passiert, dass ich in einer fremden Stadt angesprochen wurde: „Sind sie nicht die mit dem Blogbuch?“ Meine Güte, was habe ich mich wichtig gefühlt! Ja, jetzt dürft ihr ruhig lachen. Ich musste über mich auch lachen. So muss sich wohl ein Promi fühlen, der ständig angesprochen wird. Und mit so einem – bei aller Liebe – möchte ich echt nicht tauschen. Weiterlesen

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