von süss bis ungeniessbar

Nachbarin-Schmunzler

Viele hier kennen meine Enkelschmunzler, also jene Geschichten, die aus dem Kindermund kommen und uns zum Lachen bringen.

In den Ibiza-Ferien mit meinen Goldengirls hätte ich locker eine neue Kategorie erstellen können: Die Nachbarin-Schmunzler. Meine herzallerliebste Nachbarin und Freundin ist mitgereist mit mir. Und sie spricht, seit ich sie kenne, eine ganz eigene Sprache. Ich habe diese Sprache liebevoll „Fränzösisch“ genannt. Ja, ihr merkt es – abgeleitet von ihrem Namen Fränzi.

Abgesehen davon, dass bei ihr Fremdwörter immer eine ganz neue Intonation oder eine kreative Abfolge der Buchstaben bekommen, sind bei ihr Sprichwörter oder Vergleiche auch jeweils der Grund, dass die ganze Truppe „schreilachen“ muss. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden.

So hatten wir in den Ferien kurz das Thema der Multitaskingfähigkeit, die manche Menschen einfach beherrschen und manche eher weniger. Sie ist das ultimative Multitaskingtalent und das hat sie uns mehr als klar versinnbildlicht:

„Ich bin auch multitaskingfähig – ich kann fernsehen und telefonieren gleichzeitig, im Fall!“

Wow, danke für den Lacher, meine Liebe! Herausforderung angenommen. Ich werde das demnächst auch versuchen …

Die Krux mit der Lesebrille

Stellt euch folgende Situation vor: Da ist ein grosser Anlass mit fast 400 Gästen. Davon sind nahezu alles Frauen, da es sich um eine Ladiesnight handelt. Das spielt aber eigentlich für meine Geschichte keine Rolle. Fakt ist, dass ich mich darauf vorbereitet habe, diesen Gästen etwas inhaltlich Wertvolles zur Begrüssung zu erzählen. Wohlverstanden: Mit Mikrofon, was darauf schliessen lässt, dass jeder Versprecher gnadenlos gehört wird.

Um allfällige Unsicherheiten auszuschliessen, schreibe ich mir die wichtigsten Stichworte also auf eine Karte; vor allem Jahreszahlen und wichtige Punkte, die ich nicht vergessen darf. Eigentlich ein Leichtes für mich, bekanntlich habe ich eine ziemlich grosse Klappe. Mit Leuchtstift streiche ich noch die besonders wichtigen Dinge an, 10 Minuten vorher – damit ich sie ja nicht wieder vergesse. Gut! Let the show begin. Weiterlesen

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