von süss bis ungeniessbar

Und was ist das?

Meine kleine Hündin Ellie ist hier bei uns ein bisschen everbodys Darling. Also nicht nur in der Familie, sondern auch auf Waldspaziergängen. Dadurch, dass ich sie auf Facebook und auf meinem Blog immer wieder  zum Thema mache, kennt fast jede/r Ellie. Aber es gibt hin und wieder auch skurrile Begegnungen. Die laufen in etwa so ab:

Auf dem Waldweg rennen vier Hunde aufeinander zu und begrüssen sich. Es wird gerannt, gebellt, gespielt und vor Begeisterung die Rolle gemacht. Die Hundehalter stehen zusammen und sprechen über ihre Hunde. Weiterlesen

Gratis-Entschleunigung

In jedem Wellnessprogramm findet man Entschleunigungssitzungen für gestresste Manager oder überarbeitete Mütter. Kostenpunkt zwischen CHF 150.– und 300.– pro Stunde. Dabei geht es eigentlich nur darum, zur Ruhe zu kommen und das rotierende System runterzufahren. Ich habe das auch schon mal ausprobiert. Eigentlich hatte ich danach eher Rückenschmerzen vom komischen Liegen auf dem Behandlungsstuhl. Weiterlesen

Immer Stress mit den Männern

Ich habe bekanntlich eine kleine Hündin – und die Tatsache, dass ein „in“ am Schluss des Wortes ist bedeutet, dass es sich um ein Weibchen handelt. Und meine kleine Ellie hat Hundefreunde. Männlein wie Weiblein. Ihr bester und vielgesehener Freund ist aber ein Rüde (Männchen) namens Timi. Weiterlesen

Ist das echt?

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder an der textilen Kampffront im Einsatz. Ich gebe zu, es hat richtig Spass gemacht. Vermutlich auch deshalb, weil ich nicht mehr alles so ernst nehme, wie ich das früher tat. Und da hatte ich doch tatsächlich mal wieder eine lustige Begegnung.

Meine kleine Hündin begleitet mich natürlich auch ins Geschäft. Sie liebt es, wenn sie mitkommen darf. Dort wird sie gestreichelt, alle mögen sie und sie ist die Prinzessin des Ladens. Auch Kundinnen mit Hunden machen ihr nichts aus. Sie werden beschnüffelt und das wars dann auch schon. Schliesslich kann kein anderer Hund ihr den Platz der Nummer eins streitig machen.

An besagtem Tag kam ein Ehepaar mit ihrem kleinen Vierbeiner ins Geschäft. Sie sahen meine kleine Ellie und die Frau fragte mich: „Ist das Fell ihres Hundes natürlich?“ Ich war mir sicher, dass sie mich auf den Arm nehmen wollte, weil man ja sagt, dass Ellie und ich uns in der Frisur ähnlich sehen. Also konterte ich: „Natürlich nicht, sie ist gefärbt!“ Darauf sagte die Gute zu ihrem Gatten: „Siehst Du, hab ichs doch gesagt. Sowas kann kein Zufall sein.“ Meine Gesichtszüge sind kurz entgleist bevor ich erwidern konnte: „Ehm, tschuldigung, aber das war ein Witz. Natürlich ist das Naturfell, oder glauben sie etwa, ich würde meinen Hund färben?“ Sie: „Hätte ja sein können. Lustig, dass sie sich so ähnlich sehen.“ Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass sie mir dabei nicht wirklich abnehmen wollte, dass klein Ellie tatsächlich einfach so aussieht, wie sie eben aussieht.

Also Leute, nochmal zum Mitschreiben: Ich bin schon auf viele dämliche Ideen gekommen. Aber dass man einen Hund seiner Frisur bewusst anpassen könnte – auf die Idee bin selbst ich noch nicht gekommen!

Nachfolgend noch ein Bild, welches veranschaulichen soll, dass Ellie und ich uns offenbar ähnlich sehen.

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Mein Hund ist cleverer als ich

Die Frechen unter euch denken nun: Logisch, war doch klar. Andere fragen sich vielleicht, wie ich darauf komme. Nun ja – es ist auch nicht mit weiblich oder so zu erklären, denn meine Hündin Ellie und ich sind beide weiblich. Und wie ich darauf komme, ist ganz einfach:

Ellie und ich machen zusammen Hundesport – in der Fachsprache nennt sich das Agility. Dabei geht es um Teamarbeit zwischen Mensch und Tier, klare Kommandos, Körpersprache, Schnelligkeit, Wendigkeit, Cleverness, Mut und Fitness. Ja, und Ellie ist definitiv besser als ich. Wir sind zwar ein echt gut eingespieltes Team und wir haben einen tollen Trainer, aber dieser Parcours mit all den Hindernissen überfordert mich immer wieder. Während andere mit ihren Hunden kämpfen, weil sie entweder nicht durch den Pneu springen wollen oder Angst vor einer Hürde haben, kämpfe ich mit meinen Hirnwindungen. Man läuft den Parcours immer wieder anders: Machmal wird zuerst über Hindernisse gehüpft, über Kletterwände gedüst, durch Pneus gesprungen und Slalom gelaufen. Manchmal geht’s zuerst durch einen Tunnel und dann über Hindernisse, Wippen etc. und zurück. Dabei muss der Mensch das Tier sehr genau führen, damit es weiss, was es zu tun hat. Toll – denn Ellie hat es mit mir nicht leicht. Weiterlesen

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