von süss bis ungeniessbar

Buchvernissage – ein voller Erfolg!

Mein Buch ist geboren – und nicht nur das: Es ist mit einem unvergesslichen Event der Öffentlichkeit präsentiert worden und ich werde noch eine Weile die Eindrücke sortieren, die in meinem Kopf rumschwirren. Das letzte mal, als ich so nervös war, war definitiv bei meiner Hochzeit. Einziger Unterschied: Da musste ich nur JA sagen – das war bei der Buchpräsentation klar anders. Ich musste sogar sehr viel sagen! Da wartet, plant und träumt man auf den Anlass hin. Und wenn er dann da ist, passiert soviel auf einmal, dass die Gehirnwindungen sich beinahe verknoten. Weiterlesen

Göttergatte hat Geburtstag…

…und das schon zum 53. mal. Wow! Gratuliere, mein Fels. 53 klingt so reif – so anders als mit 20, irgendwie logisch. Aber fühlt es sich auch an wie 53?

Seit 32 Jahren kenne ich meinen Lebensbegleiter. Ein Paar sind wir aber erst seit 27 Jahren. Also vorher waren wir ganz kurz mal ein „Pseudopaar“ – er mein Skilehrer, ich die kleine verliebte Schülerin. Und weil er mehr Verstand hatte als ich (zum Glück), meinte er damals ganz trocken: „Wenn Du 20 bist, kannst Du wieder bei mir klingeln. Ich will schliesslich nicht ins Gefängnis – Du bist viel zu jung für mich.“ Toll! Meine Vorstellung vom Helden auf dem Pferd der mich mit meinen knapp 16 Jahren aus der Festung der Eltern rettet, ging von einer Minute auf die andere flöten. Ich war doch so unendlich verliebt. Er so unendlich vernünftig! Ich weiss noch, dass ich damals schrecklich verletzt und wütend war. Schliesslich liess er mich einfach links liegen, nur weil ich zu jung war. Pha! Der sollte mich noch kennen lernen! Und als er ins Militär einrücken musste, sah ich ihn zu allem Überfluss noch mit einer älteren Tussi flirten – da war Ende Gelände. Die ganzen feinen Sachen, die ich für ihn scho eingekauft hatte, um ein Militärfresspaket daraus zu machen, mampfte ich frustriert alleine. Zur Belustigung meiner Mutter! Die lacht sich heute noch schlapp deswegen. Weiterlesen

Kochen ist etwas für die anderen…

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… denn das kulinarische Wunder auf dem Bild ist das höchste, meiner Küchengefühle. Hätte der liebe Gott gewollt, dass ich kochen lerne, hätte er mir nicht meinen Mann geschickt – dessen Revier ganz klar die Küche ist. Er zaubert, tüftelt, probiert aus, sammelt Rezepte, kauft ein, brutzelt, dekoriert und serviert. Und sollte er einmal nicht da sein, gibt es zum Glück Restaurants, Pizza-Express, Take-Aways und Fertiggerichte. Jaja, schlimm, ich weiss, aber ich bin tatsächlich ziemlich talentfrei in der Küche. Also, ich räume einwandfrei den Geschirrspüler ein und aus – ich kann Tisch decken und Krümel wegputzen. Ich kann auch Wasser kochen (hin und wieder vergesse ich es auch auf der Herdplatte und werde durch den Knall der berstenden Pfanne wieder daran erinnert). Aber alle trösten mich immer wieder mit „ooch, Du hast dafür andere Talente, zum Beispiel, ööhhhm, also…..Mode und so“. Danke!!! Das tönt dann immer wie: „Nein, Du bist nicht behindert, nur halt ein bisschen komisch….armes Geschöpf Du!!“ Weiterlesen

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