Heute braucht es für jede Art von Aktivität ausserhalb der Freizeit ein Diplom. Nicht für die grösste Herausforderung des Lebens: das Projekt Familie. Und dabei ist dies ein Kraftakt, wie kaum ein anderer. Will man das Familienmanagement richtig machen, ist dies eine Arbeit, die mit keiner anderen zu vergleichen ist. Denn die Pampers-Werbung, die suggeriert, dass alle mit Pampers gewickelten Babys immer grinsen, ist eine ganz schöne Verarschung. Wir haben es jahrelang getestet und es hat nicht funktioniert! Weiterlesen
Diskussionen, welche die meisten Leute scheuen, werden bei uns – auch mal anlässlich eines Geburtstagsfestes – am Esstisch geführt. „Wo und wie möchtest Du beerdigt werden?“ Schockstarre? Nein! Spannende Gespräche!
Jeder spricht über die Geburt. Manche tun dies so detailliert, dass ich die Bilder kaum noch aus dem Kopf bringe und gewisse Ausschmückungen nicht unbedingt nötig gewesen wären. Auch das Thema natürliche Geburt oder Kaiserschnitt sowie künstliche Befruchtungen in all ihren Variationen werden von allen besprochen und gehören zu den normalen Themen. Warum also den Schluss des Lebens immer tabuisieren? Ich meine: Fakt ist, dass wir alle wieder gehen werden. Manche früher, andere später. Manche leiden, andere sterben innerhalb von einem Bruchteil eines Moments. Aber ausweichen kann nun mal keiner. Wäre es da für die Angehörigen nicht von Vorteil, wenn man wüsste, was der Verstorbene gewollt hätte. Würde man sich damit nicht in einem unendlich traurigen Moment all diese Fragen ersparen, wenn man eben schon vorher darüber gesprochen hätte. Ich für meinen Teil habe klare Vorstellungen, wie ich mir das wünsche. Und das wissen meine Lieben auch! Genauso möchte ich aber auch von ihnen wissen, wie sie sich das vorstellen. Schliesslich gehört der Abschluss mit dazu. Weiterlesen
…für das neue Jahr!
Meinen beiden einmaligen Kindern wünsche ich, dass all ihre Träume sich erfüllen und sie sich so entwickeln können, wie sie das gerne möchten. Immer mit der Gewissheit, dass die Familie dabei jederzeit als Rettungsanker da ist, wenn es mal brenzlig werden sollte!
Meinem lieben Mann wünsche ich, dass er sich seine Gelassenheit bewahren kann, damit er mich und meine Macken auch weiterhin aushält, ohne dabei Schaden zu nehmen.
Meinen tollen Eltern wünsche ich, dass ihre Gesundheit es zulässt, dass sie weiterhin aktiv und munter durch die Weltgeschichte reisen und sich zu Hause an ihren Enkelkindern erfreuen können.
Meinem kleinen Bruder und seiner Familie wünsche ich, dass sie die Geduld und Gelassenheit haben, als Grossfamilie die Herausforderungen des Alltags zu meistern und dabei zufrieden zu sein.
Meiner grossen Familie mit allen Verwandten wünsche ich, dass sie sich darüber freuen, in einem derart stabilen Netz eingebettet zu sein.
Meinen langjährigen Freunden wünsche ich, dass wir es auch weiterhin so gut zusammen haben und füreinander da sein werden.
Meinen guten Bekannten wünsche ich alles, was sie brauchen, um glücklich zu sein.
Meinen treuen Lesern wünsche ich, dass sie sich weiterhin über meine Texte amüsieren, darüber nachdenken, den Kopf schütteln oder sich manchmal auch nerven. Dafür sind meine Texte schliesslich da.
Und mir wünsche ich, dass ich mit all meinen Wünschen nicht zu hohe Ansprüche gestellt habe. Wäre doch schade, wenn diese Wünsche nicht in Erfüllung gingen.
Also eigentlich sind bislang meine Bloggeschichten eher auf der lustigen Schiene gefahren. Nachdem ich aber heute die Nachrichten im Fernsehen verfolgte, ärgerte ich mich dermassen, dass ich fand, das müsse eine Geschichte geben.
Schlagzeile: „Die beiden amerikanischen Giganten Facebook und Apple bezahlen ihren weiblichen Mitarbeitern 16’000 Dollar für das Einfrieren ihrer Eizellen.“ Bitte? Nun ja, ich dachte erst, ich hätte nur halbherzig hingehört und wartete auf den Beitrag. Ich hatte absolut richtig gehört. Die beiden Riesenunternehmen haben sich überlegt, dass es für Frauen doch eigentlich besser sei, zuerst Karriere zu machen und dann Kinder zu bekommen. Da dies bekanntlich die Natur anders vorgesehen hat, bezahlen diese Giganten nun als Anreiz zu diesem Schritt ihren Mitarbeiterinnen im gebärfähigen Alter die Entnahme und das Einfrieren ihrer Eizellen. Begründung: Sie haben sonst zu wenig weibliche Mitarbeiter. Weiterlesen