Gibt es sie noch, oder ist sie endgültig abgetaucht?
Ja, es gibt mich noch! Ich bekomme immer wieder Mitteilungen auf meinem Messenger von Menschen, die wissen wollen, wie es mir geht. Eigentlich logisch – lange Zeit war ich extrem aktiv auf allen Plattformen, aktuell tendenziell sehr ruhig.
ES GEHT MIR GUT! ????
Ich habe mich ein paarmal um mich selber gedreht und gemerkt, dass es so einiges gibt, was mir zu viel Energie abzieht. Und ich habe mein Mindset ein kleines Bisschen umprogrammiert. Oder: Ich arbeite nach wie vor daran!
Was das bedeutet?
✅ Ich arbeite reduziert und konzentriere mich auf jene Dinge, die mir gut tun.
✅ Ich lehne jede Menge Anfragen ab, weil ich ganz einfach nicht mehr über meine 56-jährigen Grenzen gehen will.
✅ Ich mache aktuell keine neuen Investments – Anfragen sind also vergebens.
✅ Ich konzentriere mich auf meine bestehenden Investments in jenen Startups, an die ich glaube und bei welchen ich mich sinnvoll einbringen kann.
Wer die sind?
???? www.adretto.ch – ein cooles Team mit einem starken Fokus.
???? www.mobileup.ch – eine starke Truppe mit viel Engagement.
???? www.macu4.com – eine geniale Erfinderin mit grosser Vision.
Was ich nicht mehr brauche?
❌ Energieräuber
❌ geldgierige Haie
❌ Hochstapler und Bluffer
❌ Egomanen
❌ grosse Worte mit wenig Inhalt
Die letzten Jahre habe ich viel gelernt. Am allermeisten vermutlich von jenen, bei welchen ich oben im Text ein rotes Kreuz gesetzt habe. Danke dafür! ????
Man lernt nie aus im Leben und ich mache mich wieder vermehrt stark für jene, denen selber die Stimme, die Kraft oder die Unterstützung fehlt. Dazu gehören Organisationen oder Menschen wie:
???? https://lnkd.in/eFaUniAS
???? www.symptomnavi.ch
???? www.hospiz-solothurn.ch
???? junge Unternehmer, die ehrliche Feedbacks suchen
???? Familien, die unverschuldet in missliche Lagen geraten.
Und sonst lerne ich gerade sehr, wie man sich entspannt, ohne den Laptop dauernd auf den Beinen zu haben. Habe ich schon erwähnt: Man lernt nie aus!
Übrigens noch ein guter Tipp an alle, die auch jahrzehntelang dachten, sie müssten immer erreichbar sein: Ihr seid nicht unersetzlich – die Welt dreht sich auch ohne euch weiter ????. Lasst also getrost den Laptop mal ein paar Tage zugeklappt und löscht dann einfach alle Mails, die in dieser Zeit im Postfach gelandet sind. Die wirklich wichtigen werden einen zweiten Anlauf machen!
Stay tuned ????
#worklifebalance #karitativ #digitaldetox #mindset #relax
… oder anders gesagt: Wenn die Modepraline für einmal die Ferien nicht vorzeitig abbricht!
Meine treuen Leser-/innen kennen meine Geschichten über meine obligaten Ferienkoller alle bestens. Und nicht selten breche ich vorzeitig deswegen meine Ferien ab, weil es mich nach Hause zieht und ich die Nase voll habe.
Diesmal war es anders – ich habe nicht nur den vorzeitigen Abbruch weggelassen … es kommt noch besser: ICH HABE VERLÄNGERT!!! Jup, unglaublich, hä?
Mit zwei wunderbaren Freundinnen habe ich mir ein Timeout auf Ibiza gegönnt. Nun, das ist jetzt nicht so weltbewegend. Es sei denn, man versucht dabei an seiner Einstellung zu arbeiten. Ich habe das erste mal meinen Laptop zu Hause gelassen und mir fest vorgenommen, mich durch nichts und niemanden stressen zu lassen.

Das Unglaublichste für meine Verhältnisse war, dass ich – trotz unfassbarer Hitze und Luftfeuchtigkeit – ab Tag eins mein System herunterfahren konnte. Ich war beim ersten Schritt im Sand schon so tiefenentspannt, dass ich dauernd die Wechselstaben verbuchselte. Für mich sehr ungewöhnlich, bin ich doch als sehr sprachgewandt bekannt.
Nach der ersten SPA-Behandlung kam dann die Entspannung in voller Blüte zum Zug. Mir fehlten beim Reden auf einmal die normalsten Wörter und ich mixte Englisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch in einen Satz und es war eine einzige Wortkotze, die kein Mensch mehr verstehen konnte. Und NEIN, es war kein Alkohol und kein Joint im Spiel. Nur Entspannung.

Ich habe es für einmal auch geschafft, mich mehr als 10 Minuten auf dem Liegestuhl zu entspannen. Das ist sonst eher nicht meine Stärke – bis anhin war ich eher jene, die nach 10 Minuten angefangen hat, den Strand umzubauen …
Geholfen haben mir dabei meine zwei Buddies – sie haben mir gezeigt, wie man sich durch nichts stressen lässt – und wie man mit der Kraft der Gedanken den Körper komplett runterfahren kann. Danke ihr zwei wunderbaren Seelen!

Okay, das klingt jetzt alles fast ein bisschen nach Wodoo. Ich müsste also lügen, wenn ich sagen würde, dass wir nur entspannt haben. Wir haben trotz massiver Hitze geshoppt, gelästert, entdeckt, diskutiert und ganz viel gelacht! Mehr als ein Lachanfall hat dazu geführt, dass man uns sehr schnell überall kannte. Die drei Damen vom Grill oder so! 🙂
Und trotz Verlängerung hatten wir alle drei keine wahnsinnig grosse Lust, unser kleines Paradies zu verlassen. Mir hat es aber gezeigt, dass ich sehr wohl runterfahren kann. Die innere Einstellung spielt dabei eine grosse Rolle – und ja, natürlich auch die äusseren Umstände. Und die waren in diesen 10 Tagen einfach nur perfekt.

Jetzt kommt noch das Verrückteste überhaupt: Die Talamanca-Bucht, die man in der Mitte des Bildes wunderbar sieht, wird mich in Kürze wieder zu Gast haben. Ich habe nämlich gleich vor Ort wieder gebucht!!!
Ja, Modepraline’s Wechseljahre sind aber richtig im Gange – ich wechsle sogar meine Einstellung zu Ferien. Wer hätte das gedacht, in meinem hohen Alter!!!!???
Ich habe also definitiv gewechselt: Vom Winterfan zum Sommermenschen! Und ich sass in diesen 10 Tagen mindestens 20 Stunden im Meer. Ja – ich … IM MEER!!! Leute, es ist fast alles möglich. Sogar meine neue Inselliebe 🙂
Hin und wieder schafft es der Göttergatte, mich in ein Waldstück zu schleppen, damit klein Ellie im Schatten spazieren kann. ICH HASSE ES!
Jeder weiss, dass ich kein Fan vom Wald und seinen Bewohnern bin. Warum es Menschen gibt, die es als entspannend bezeichnen, durch den Wald zu wandern, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Beginnen wir mit den fiesen Pflanzen. Da haben wir zum Beispiel den „Gemeinen Schnellball“. Ernsthaft, wer gibt einer Pflanze einen solchen Namen? Es klingt fast so, als ob sie mir in die Fersen schießen würde, während ich mühsam und fluchend den Weg hoch schnaufe. Oder der „Stinkende Storchschnabel“. Ja, danke, aber nein danke. Wenn ich etwas Riechendes möchte, dann kaufe ich mir doch lieber ein leckeres Parfum. Und die gemeine Schafgarbe, die mich hinterhältig beim Warten auf klein Ellie überfällt. Ganz zu schweigen von der Brennnessel, die mir infolge meiner mangelnden Botanikkenntnisse die Wade anbrennt.
Und dann haben wir da noch die netten Viecher, mit denen ich mich so gar nicht anfreunden kann. Schlangen, Zecken und Spinnen – ach Du meine Güte! Ich weiß, dass sie alle wichtige Rollen im Ökosystem spielen, aber das ändert nichts daran, dass ich vor ihnen eine extreme Abneigung habe. Zumal ich bei der Zecke bis heute ihre Daseinsberechtigung nicht finden konnte. Und die Vorstellung, eine Schlange plötzlich unter einem Stein hervorkommen zu sehen – definitiv zu viel für mich. Oder eine der hier viel verbreiteten Zecken könnte sich an mir festzusaugen. Das ist schlicht und einfach nicht mein Humor. Und die Spinnen … nun ja, ich habe eine gewisse Fähigkeit entwickelt, mich hysterisch zu verhalten, sobald ich eine Spinne sehe, egal wie klein sie auch sein mag. Es ist ein Talent, das ich lieber nicht weiterentwickeln würde.
Ich habe meinen Göttergatten kürzlich beim Waldspaziergang völlig verständnislos gefragt, wie es Menschen geben kann, die den Wald und seine Bäume als Kraftort bezeichnen. Mir raubt er bestenfalls nicht nur die Kraft, sondern auch noch den letzten Nerv. Ich habe dauernd das Gefühl, dass es überall zwickt und piekst und ich kratze mich, obwohl da vermutlich gar nichts ist, weswegen man sich kratzen müsste.
Und dann kommen wir zu dem für mich unlösbaren Rätsel der Wanderferien. Wandern und Ferien – für mich ist das ein Widerspruch in sich. Ferien sollten Entspannung, Faulenzen, Massage und leckeres Essen sein. Wandern bedeutet hingegen, sich den Weg durch verschlungene Pfade zu bahnen, während man schwitzend den Rucksack mitschleppen und mit schwerem Schuhwerk kämpfen muss. Ich meine, wo ist da der Spaß? Und eine Toilette gibt es auch nicht.
Und wieder einmal merke ich, dass es Dinge gibt, bei welchen man mir zwar immer prophezeit hat, dass ich sie im Alter dann schon noch lernen werde, die ich aber definitiv NIEMALS LERNE! Zum Beispiel die Liebe zum Wald, oder zum Wein. Nope. Nicht mal vielleicht!
Der Göttergatte meinte übrigens: Sieh es positiv, der Wald spendet uns Schatten.
Hä? Schon mal was von Sonnenschirm und so gehört …?

Es gibt einen Verein namens VFSM – ausgedeutscht „Schweizerischer Verein zur Förderung des Selbstmanagements / Symptom Navi Programm“.
Ich stehe dem Verein unterstützend zur Seite und setze mich dafür ein, dass Menschen mit Krebserkrankungen nicht im Irrgarten der Krankheit und ihrer Folgen allein gelassen werden.
Es kann schon mal passieren, dass unter den gesundheitlichen Sparmassnahmen und dem ganzen Zeitdruck im Gesundheitswesen Patienten mit ihren Ängsten ganz einfach nicht richtig aufgefangen werden können. Sie werden von den Therapien und ihren Nebenwirkungen überrollt und werden dabei noch zusätzlich kränker, als sie es oft ohnehin schon sind.
Das Auffangen solcher Situationen soll durch Symptom Navi einfacher werden und die Patienten und ihre Angehörigen bekommen ein Werkzeug in die Hand, welches ihnen den Weg durch den Dschungel zeigen soll.
Es braucht für solche Hilfestellungen immer Menschen, die bereits sind, etwas von ihrer Zeit und ihrer Kraft für jene einzusetzen, die dringend darauf angewiesen sind. Dies, ohne dabei auf eine monetäre Abgeltung zu setzen.
Die Brücke zwischen Ärzten und Pflegenden bzw. Kliniken und Patient-/innen ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Dabei brauchen wir Hilfe.
Help wanted! Wir suchen «Agentinnen» und «Agenten», die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass eine gute Sache an die richtigen Stellen kommt.
Agentinnen und Agenten haben
⏱️ etwas Zeit, sich für eine gute Sache einzusetzen
???? gute Ideen, wie man am besten an die richtigen Stellen kommt
???? ein Gespür für Onkologie-Betroffene und deren Angehörige, die manchmal nicht mehr weiterwissen
???? das Verständnis für die Materie
Eine Agentin bzw. ein Agent braucht niemals all diese Skills – oft reicht schon eine, um als helfende Hand für etwas zu brennen und uns damit zu unterstützen.
Agentinnen und Agenten könnten Personen sein,
???? die selber schon an Krebs erkrankt sind
???? die jemanden durch eine Krankheit begleitet haben oder es immer noch tun
???? die Selbsthilfegruppen leiten
???? die das Bedürfnis haben, sich für eine gute Sache einzusetzen
???? die sich zutrauen, in ihrem örtlichen Spital oder der onkologischen Praxis
ein Türöffner für das Symptom Navi zu sein.
Fühlst du dich angesprochen? Ursula Gehbauer freut sich unter ursula.gehbauer@symptomnavi.ch über deine Nachricht.
Wir werden für alle «Agentinnen» und «Agenten» eine Schulung machen, um euch gut gerüstet loszuschicken.
Wir freuen uns auf euch!
Das Symptom Navi unterstützt alle Krebsbetroffenen im Umgang mit Ihrer Krebserkrankung und möglichen Folgen von Therapien.
Wenn auch du unsere Arbeit unterstützen möchtest, findest du uns unter symptomnavi.ch
Gesundheitsförderung Schweiz | Ursula Gehbauer Tichler | Marika Bana

Muttertag – für viele heisst es losrennen und Blumen kaufen, oder Schokolade. Oder irgendetwas, was die liebe Mama dann abstauben und schön finden muss – ob sie will oder nicht 🙂 .
Ich weiss 365 Tage im Jahr, was ich an meiner Mama habe. Und mir graust davor, dass ich sie auf einmal nicht mehr haben könnte. Ich brauche also nicht unbedingt einen Muttertag, um meiner Mama danke zu sagen für alles, was sie mein ganzes Leben lang für mich getan hat und immer noch tut.
Dass ich die beste Mama der Welt habe, ist für mich sonnenklar. Schliesslich hat sie:
–> mir als Kind bei jeder Grippe leckere Sachen ans Bett gebracht
–> mich mit meinen geliebten Barbies spielen lassen
–> stundenlang mit mir das Einmaleins gebüffelt, weil es einfach nicht in meinen Kopf wollte
–> immer Lieblingsessen gekocht (tut sie übrigens heute noch)
–> mir über Mittag einen Rock genäht, weil ich keinen im Schrank hatte
–> mir zugeredet, wenn mal wieder etwas gründlich schief gelaufen ist
–> sich in der Camarque auf ein Pferd geschwungen, weil ich unbedingt mal reiten wollte
–> mich gedeckt, wenn ich Mist gebaut hatte
–> sogar mit mir zusammen Dinge getan, die wir eigentlich nicht hätten tun dürfen
–> mir hin und wieder einen Arschtritt verpasst, wenn ich den dringend nötig hatte
–> mit mir gelitten, wenn das Leben mich geschüttelt hat
–> mir nie das Gefühl gegeben, ihr zuviel zu sein
–> so manches mir zuliebe mitgemacht
–> mir an jedem Geburtstag Leckereien gebacken
–> meine Hosen gekürzt und meine kaputten Sachen geflickt
–> immer zu mir gehalten!
Diese Liste könnte ich noch endlos weiterführen und ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist, eine solche Mama zu haben. Ich kenne Menschen, die haben zwar eine biologische Mutter, aber keine Bindung und auch keinen Kontakt. Für mich eine grauenvolle Vorstellung!!
Wenn ich könnte, würde ich meiner Mama mindestens noch 10 Jahre Gesundheit in eine Schachtel packen, um sicher zu sein, dass ihr in dieser Zeit nichts passiert.
Auch für meinen Papa würde ich das übrigens gerne machen. Der hat schliesslich auf dem Schulweg auch mal heftig durchgegriffen, wenn ich von den Jungs drangsaliert wurde.
Gute Mütter leisten Unglaubliches! Und meine Mama ist nicht nur eine gute Mutter – sie ist die beste Mutter für mich!
Ein Hoch auf mein Mami, das Grosi, die Nonna, das Uri und unseren Familienpfeiler!