Meine Güte, was bin ich doch froh, es in den Februar geschafft zu haben. Der Januar hat mir in diesem Jahr doch sehr zugesetzt.
Klar, da gab es wohl das Highlight mit Lappland. Aber sonst war dieser Monat echt zum Vergessen.
Das Januarloch hat sich bei mir in der Seele breit gemacht. Warum?
- Nebel, Nebel, nichts als Nebel
- das erste mal, dass ich alle schlimmen Tage vor dem Todestag meines Göttergatten noch einmal durchlebt habe
- der erste Todestag
- unglaublich viele Besuche im Tal der Tränen
- Anpflanzung eines eigenen Lauchgartens, soviel wie ich gefühlsmässig im Lauch gestanden habe
- für mich unbekannte Unsicherheit bei Entscheidungen
- montags gings nach rechts, dienstags nach links, mittwochs wurde alles in Frage gestellt, donnerstags zurück auf Feld eins um freitags wieder alles in Frage zu stellen um samstags dann ins Wochenendloch zu fallen.
So, und nun schaue ich zurück und sage „tschüss Januar“ – Du wirst nie mehr mein Lieblingsmonat sein. Es sind zu viele harte Erinnerungen damit verbunden!
Der Februar ist für mich zwar immer noch viel zu dunkel und grau – aber er hat mindestens einen Aussichtspunkt auf den Frühling. Auch wenn die Schweiz nun auf den Brettern steht und die weissen Abhänge runter düst – für mich ist jedes Vogelzwitschern ein Hinweis dafür, dass die beiden schwierigen Monate Dezember und Januar überstanden sind.
Ich habe am Wochenende sogar den Poolreiniger in den Pool geschmissen. So nach dem Motto: „Die Saison ist nicht mehr so weit weg!“ Und ich kaufe nur noch T-Shirts und Sommerkleider – ich habs gesehen, mit dem Winter. Ich habe die leise Hoffnung, dass sich das Wetter ob meinem stillen Protest beugt und den Frühling etwas früher schickt.
Und ich habe ein neues Jahresziel: Ich möchte Ende Jahr zu den Elefanten nach Südafrika. Das Projekt steht und die Planung läuft.
Das wäre dann der letzte Punkt auf meiner Bucketlist, hinter den ich einen Haken setzen möchte. Alles was dann noch auf mich zukommt, ist „nice to have“, aber kein MUSS mehr. Wenn ich eines gelernt habe in den letzten 10 Jahren, dann ist es, dass man nichts verschieben sollte, was einem sehr wichtig ist. Es könnte nämlich auf einmal zu spät sein.
In diesem Sinn: Auf in den Februar!
Liebe Daniela
der Frühling kommt schön langsam! Vereinzelt hört man schon die Vögel zwitschern.
Schau doch auf Insta mal die Fotos von laeru_92 an! Da findest du sicher noch Inputs für Afrika! Sie arbeitet bei Globetrotter und ist öfters unterwegs zum auskundschaften! Ganz ganz coole Bilder!
Lieber Gruss und ein paar Sonnenstrahlen
Denise
Danke für den Tipp, meine Liebe. Ich habe schon einen Afrikaspezialisten am Backen meiner personalisierten und perfekten Reise 🙂
Habe auch genug vom Nebel, Kälte und düsteres Wetter. Bin auch froh dass die Festtage vorüber sind. Jetz hoffe ich auf schöneres, wärmeres Wetter.
Kann Dich so gut verstehen 👍
Ja, es geht vielen so ….
Ich freue mich auf dich im Februar! ❤️
Ich mich auf Dich!!! 🙂