von süss bis ungeniessbar

Die besten Wünsche…

…für das neue Jahr!

Meinen beiden einmaligen Kindern wünsche ich, dass all ihre Träume sich erfüllen und sie sich so entwickeln können, wie sie das gerne möchten. Immer mit der Gewissheit, dass die Familie dabei jederzeit als Rettungsanker da ist, wenn es mal brenzlig werden sollte!

Meinem lieben Mann wünsche ich, dass er sich seine Gelassenheit bewahren kann, damit er mich und meine Macken auch weiterhin aushält, ohne dabei Schaden zu nehmen.

Meinen tollen Eltern wünsche ich, dass ihre Gesundheit es zulässt, dass sie weiterhin aktiv und munter durch die Weltgeschichte reisen und sich zu Hause an ihren Enkelkindern erfreuen können.

Meinem kleinen Bruder und seiner Familie wünsche ich, dass sie die Geduld und Gelassenheit haben, als Grossfamilie die Herausforderungen des Alltags zu meistern und dabei zufrieden zu sein.

Meiner grossen Familie mit allen Verwandten wünsche ich, dass sie sich darüber freuen, in einem derart stabilen Netz eingebettet zu sein.

Meinen langjährigen Freunden wünsche ich, dass wir es auch weiterhin so gut zusammen haben und füreinander da sein werden.

Meinen guten Bekannten wünsche ich alles, was sie brauchen, um glücklich zu sein.

Meinen treuen Lesern wünsche ich, dass sie sich weiterhin über meine Texte amüsieren, darüber nachdenken, den Kopf schütteln oder sich manchmal auch nerven. Dafür sind meine Texte schliesslich da.

Und mir wünsche ich, dass ich mit all meinen Wünschen nicht zu hohe Ansprüche gestellt habe. Wäre doch schade, wenn diese Wünsche nicht in Erfüllung gingen.

Wer mich nicht kennt…

…soll nicht über mich urteilen! Wie schön es doch wäre, wenn sich alle daran halten würden. Gegenseitig, übers Kreuz, rauf und runter und einfach überhaupt im Leben. Ein altes indianisches Sprichwort bringt es auf den Punkt:

Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.

Wieviel Wahres dieser Satz doch beinhaltet. Die Indianer wussten offenbar sehr gut, wovon sie sprechen. Und ich weiss es auch – zumindest in dieser Hinsicht! Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch gerne mal eine Lästertante bin: Zum Beispiel im Sommer, wenn ich in einem Strassenkaffee sitze und den Menschen zusehe. Dann liebe ich es, über alles zu lästern, was mir misfällt. Genauso liebe ich es aber auch, alles zu bewundern, was mir gefällt. Ich glaube, dass der Mensch dieses Tratsch-Gen irgendwie schon bei der Geburt mitbekommt. Manche haben mehr davon, andere weniger. Das sind aber Lästereien, die keinem schaden und niemanden verletzen. Wenn es weh tut,  hört für mich der Spass nämlich auf. Wenn mir etwas nicht passt, erfährt mein Gegenüber das von mir und zwar ziemlich direkt. So hat jeder auch die Chance, gleich darauf zu reagieren, zu erklären oder auch einfach auf dem Absatz umzudrehen und zu gehen. So finde ich das Miteinander oder notfalls sogar das Gegeneinander in Ordnung. Was aber gar nicht geht, passiert mir leider des Öfteren. Und das, seit ich denken kann. Weiterlesen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Adventszeit ist die Zeit, in denen es nach Zimt duftet, Weihnachtslieder im Radio hoch und runter laufen und die Lichter uns in jeglichen Varianten den abendlichen Weg erleuchten.

Ich weiss, dass ich diese Zeit als Kind geliebt habe. Die Vorfreude auf Weihnachten wuchs mit jedem Tag. Das Öffnen der Türchen am Adventskalender waren das tägliche Hochgefühl und Plätzchen Backen mit der Mama war ein tolles Erlebnis. Wir durften diese immer mit farbigem Streusel und Zuckerperlen verzieren. Und alle im Familien- und Freundeskreis wurden mit diesen feinen Plätzchen beschenkt. Irgendwie empfindet man als Kind diese Zeit einfach als etwas ganz Besonderes. Leuchtende Kinderaugen vor Weihnachtslichtern haben einen magischen Zauber. Leider schaffen es die wenigsten, diesen Zauber ins Erwachsenenleben zu retten. Ich merke selber, dass ich – zusammen mit den Kindern – den Zauber aufrecht zu erhalten versuchte. Zusammen haben wir das Haus geschmückt, den Adventskranz gebastelt und die Lichterketten montiert. Die Fenster wurden mit Schneesternen besprayt und so konnten wir den Zauber relativ lange erhalten. Inzwischen sind meine Kinder erwachsen und empfinden die Vorweihnachtszeit selber auch schon als ziemlich mühsam. Basteln mit Mama ist auch nicht mehr angesagt und das Dekorieren beschränkt sich auf die Lichterkette und den Adventskranz. Weiterlesen

Wettkampf der Glucken

Jede Glucke hat das schönste Küken. Das hat die Natur so eingerichtet. Im Alltag bedeutet das nichts anderes, als dass jede Mutter das Gefühl hat, das schönste und klügste Kind zu haben. Eigentlich eine schöne Einrichtung. Wird der Spross geboren, kann er auch noch so hässlich sein, die Mama findet ihn einfach zuckersüss. Ich nehme mich da nicht aus. Auch ich hatte bei meinen Kindern bei der Geburt im Wochenbett das Gefühl, die hübschesten Geschöpfe geboren zu haben. Alles andere wollte ich weder hören noch sehen, und das ist auch gut so. Weiterlesen

Jetzt kommen die iBabies

Also eigentlich sind bislang meine Bloggeschichten eher auf der lustigen Schiene gefahren. Nachdem ich aber heute die Nachrichten im Fernsehen verfolgte, ärgerte ich mich dermassen, dass ich fand, das müsse eine Geschichte geben.

Schlagzeile: „Die beiden amerikanischen Giganten Facebook und Apple bezahlen ihren weiblichen Mitarbeitern 16’000 Dollar für das Einfrieren ihrer Eizellen.“ Bitte? Nun ja, ich dachte erst, ich hätte nur halbherzig hingehört und wartete auf den Beitrag. Ich hatte absolut richtig gehört. Die beiden Riesenunternehmen haben sich überlegt, dass es für Frauen doch eigentlich besser sei, zuerst Karriere zu machen und dann Kinder zu bekommen. Da dies bekanntlich die Natur anders vorgesehen hat, bezahlen diese Giganten nun als Anreiz zu diesem Schritt ihren Mitarbeiterinnen im gebärfähigen Alter die Entnahme und das Einfrieren ihrer Eizellen. Begründung: Sie haben sonst zu wenig weibliche Mitarbeiter. Weiterlesen

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