Falls nicht, darf es gerne auch über mein unvorteilhaftes Foto sein – piepegal – Hauptsache, Du lachst!
Lachen ist eines der mächtigsten Werkzeuge, das uns kostenlos zur Verfügung steht. Es hilft uns, unsere körperliche und mentale Gesundheit aufrecht zu erhalten oder zu verbessern.
Immer, wenn wir lachen, werden Endorphine ausgeschüttet. Diese lassen uns glücklicher und entspannter sein. Lachen reduziert auch den Cortisolspiegel. Cortisol ist unser Stresshormon. Auf diese Weise kann man mit Lachen dazu beitragen,
???? Angst
???? Nervosität
???? Depressionen
???? Schlafstörungen
zu reduzieren.
Eigentlich schon traurig, dass es heute Lachtherapien braucht, weil wir im Alltag nur allzu oft das Lachen verlernt haben. Wir haben in der hektischen Welt die Zeit nicht mehr, uns um das normalste überhaupt zu kümmern: DAS LACHEN ???? !
Ich habe es zu meinem Alltag gemacht, auf Spaziergängen meine Mitmenschen (bekannt oder unbekannt) anzulächeln. Allein das bewirkt schon ganz viel.
Wenn es mal gar nichts zu lachen gibt, dann kann man sich eines der lustigen Videos auf Youtube anschauen, in welchen kleine Kinder die witzigsten Sachen veranstalten und dabei laut loslachen.
Überhaupt sollten wir viel mehr von unseren kleinen Erdenbürgern abschauen. Die tun nämlich so vieles noch instinktiv – weil es ihnen noch nicht abtrainiert wurde.
Und sonst stellt euch doch einfach mal euren Lehrer, Nachbarn, Chef (oder wer auch immer euch gerade einfällt) pupsend auf dem Klo vor.
Heute schon gelacht?
Seid ihr auch immer
???? gut gelaunt
???? hoch motiviert
???? energiegeladen
???? voller Ideen
???? zufrieden
???
Falls jetzt ein JA kommen sollte, möchte ich gerne wissen, was ihr täglich so zu euch nehmt! ????
Es gibt Tage, an denen stehe ich auf und weiss schon beim Erstkontakt meines Fusses mit dem Boden, dass das NICHT mein Tag wird.
☠ mies gelaunt
☠ Motivation im Keller
☠ abgeschlagen
☠ Kopf bleibt im Bett
☠ unzufrieden
!!!
Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft immer!? ???? Nö, nicht an solchen Tagen. Da hilft ganz einfach gar nichts. Der Hänger in Kopf und Körper ist so gross, dass selbst ein Lastenzug mich nicht aufrichten könnte.
Warum?
Nun, wer im Alltag immer für seine Aufgaben brennt, der läuft Gefahr, immer mal wieder einen Ausbrenner drin zu haben. ????????♀️
Ich gehöre zur Gilde derjenigen, die dauernd auf die Überholspur wechseln, selbst wenn das Gas schon ganz durchgedrückt ist.
Im Alter weise? ???????? Läuft bei mir eher andersrum. Meine Restzeit wird schliesslich immer weniger – also muss ich noch mehr Gas geben, um alles mitnehmen zu können, was ich vom Leben mitnehmen möchte.
Der Unterschied zu früher ist, dass ich heute diese Tage besser handeln kann. Ich kommuniziere sie. Das nimmt Druck weg!
???????? heute einfach mal nicht
???????? ich möchte in Ruhe gelassen werden
???????? fragt mich das morgen nochmal
???????? nein, auch nicht „nur kurz“
???????? kein Empfang auf meinem Kanal
Offene, nicht beschönigende Kommunikation hilft echt, um im Alltag Druck rauszunehmen, wenn man ihn gerade gar nicht verträgt. Das heisst nicht, dass man an solchen Tagen zur auf dem Sofa hängen muss (ist aber auch nicht schlecht). Man braucht einfach gerade sehr viel mehr Luft zum Atmen, als man sich das sonst gewöhnt ist ???? .
Wer nicht darauf hört, läuft Gefahr, dass die Luft auf einmal ganz raus ist.
Was macht ihr, wenn der Durchhänger anklopft?
Ich hatte gestern das Vergnügen, eine liebe Freundin in ihrem Modegeschäft zu besuchen. Und weil ich einfach nicht aus meiner Haut schlüpfen kann, fange ich bei hoher Kundenfrequenz automatisch zu beraten an. Das passiert mir immer mal wieder. Man nennt das wohl „Déformation professionnelle“.
So geschah das auch gestern, mit viel Freude und Spass, aber auch einmal mehr mit einem ganz schrägen Erlebnis:
Ein junges Ehepaar betritt das Damenmodegeschäft. Es scheint um Oberteile für die Frau zu gehen – dies tut der Mann schon beim Eintritt laut kund. Sie steht etwas verloren zwischen den Auslagen, während er entscheidet, was sie anzuziehen hat. Bislang hören wir von ihr kein Wort.
Er schiebt sie mit seiner Auswahl in die Kabine, zupft anschliessend an ihr rum, erklärt ihr ausführlich, warum etwas gut oder schlecht aussieht und prüft mit einem vermeintlich ausgeprägten Fachblick jedes Teil auf dessen Beschaffenheit und Qualität. Macho-Man führt sich auf, als ob er gerade von der Mailänder Modenschau käme, trägt aber selber dreckige Schuhe, eine Wanderjacke und eine verfilzte Mütze. Er fragt sie bei jedem Teil: „Verstanden? Willst Du es haben?“ Sie nickt oder schüttelt den Kopf – das war es dann aber auch schon.
Ich schaue dem Treiben zu und beisse mir fast die Zunge ab. Ich möchte die Frau gerne in den Arm nehmen und dann schütteln. Ich möchte ihr sagen, dass sie doch bitte selber für sich reden soll – aber das steht mir nicht zu. Ihn möchte ich anschreien. Ich möchte ihm sagen, dass wir das Jahr 2023 schreiben und er gefälligst seine Frau selber entscheiden lassen soll. Innerlich schreie ich – die ganze Zeit. Aber der Macho-Man merkt von all dem nichts. Sind ja auch ausschliesslich Frauen im Geschäft – also definitiv nicht seine Augenhöhe 🙁
In meinem Magen macht sich ein eine Ansammlung von Säure breit und ich bekomme Würgreflex bei jeder seiner unmissverständlich frauenfeindlichen Äusserung. Die beiden sind so jung und ich so dermassen entsetzt.
Diese Art von toxischen Beziehungen scheint es leider in unserer Gesellschaft nach wie vor zu geben. Was ist so schwierig daran zu verstehen, dass jeder Mensch das Recht hat, seine eigene Meinung und seine Wünsche zu äussern? Woher nehmen sich manche Menschen das Recht, anderen ihre Denkweise aufzuzwingen und ihnen dabei das Gefühl zu geben, dass dies absolut normal sei?
Ich bin ziemlich nachdenklich nach Hause gefahren und habe mich gefragt, wie man solche Menschen – in diesem speziellen Fall diese Frau – dazu bringen könnte, selber Worte zu finden und sich nicht mehr zurückbinden zu lassen. Fragen über Fragen. Und dabei kam mir noch die hässliche Eingebung, dass genau solche falschen Leadertypen nicht selten jene sind, die hinter verschlossener Türe zuschlagen, weil sie in Wahrheit winzig klein sein …
Grässlicher Gedanke! 🙁
P.S.: Habe ich schon erwähnt, dass die beiden zwei kleine Kinder dabei hatten, die ich bei Laune hielt und die von Papa immer wieder korrigiert und vorgeführt wurden – weil die Mama auch da kein Wort sagen konnte?
Meine Agenda ist in letzter Zeit gut gefüllt mit Terminen. Das hat dazu geführt, dass ich mir To-Do-Listen machen musste, um an den „freien“ Tagen alles abzuarbeiten, was das Leben noch so an Aufgaben mit sich bringt.
Ich mache ganz gerne einen ✅ hinter alles, was erledigt ist. In meinem Kopf muss es aufgeräumt sein, damit ich mich auf meine Aufgaben konzentrieren kann. Chaos im Kopf ist für mich der Killer jeglicher Kreativität.
Und dann kreuzen ungefragt Küchenmotten meinen Plan ????. Vermutlich eingeschleppt mit einem Müesli, scheinen sich die Viecher in unserer Küche breit gemacht zu haben. Leicht panisch fange ich an, alles unter die Lupe zu nehmen – und während dieser Zeit klopft in meinem Kopf immer wieder meine To-Do-Liste an ????.
Ich muss dieses Küchenproblem kurz regeln – so mein Plan. Aus dem „kurz“ wird aber ein langer Tag, der SO gar nicht geplant war. Und meine Liste liegt abends immer noch da und schüttelt verständnislos den Kopf. Dass ich die ganze Küche leer räumen und mit Essigwasser waschen musste, ist ihr egal. Wie gut, dass ein grosser Teil dieser Arbeit mein Göttergatte übernommen hat. Im Gegenzug muss ich den Staubsauger durchs Haus führen – das macht er nämlich gar nicht gerne. Aber ich schweife ab – Fakt ist: Diese Mistviecher haben all meine Pläne auf den Kopf gestellt.
Mist! ????
Nun heisst es, die To-Do-Liste um den vollen Wochenplan herumzubasteln. Mit viel Kreativität und mehr Effort, als mir in solchen Momenten lieb ist, funktioniert es vielleicht. Aber auch nur vielleicht. Schliesslich weiss ich noch nicht, ob ich alle Motten erwischt habe oder ob da noch welche darauf warten, meine Pläne erneut zu durchkreuzen ????????♀️. Der Göttergatte liegt mit dem Gewehr auf der Lauer – die nächste Motte wird erschossen!
Solche Aktionen bereiten meinem aufgeräumten Kopf Mühe und ich gehe unzufrieden und frustriert zu Bett. Und dabei juckt es mich überall, weil diese Viecher mich halb kirre machen.
Ich habe vor kurzem hier auf LinkedIn von einer jungen, berufstätigen Mama einen Post gelesen, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Sie hat sich den Frust von der Seele geschrieben – jenen Frust, der sich ansammelt, wenn man sich die „Ist doch alles voll easy“-Geschichten der Supermamas auf den Sozialen Kanälen zu Gemüte führt.
Und ich habe es so sehr gefühlt – ich war nämlich auch mal eine junge Mama mit#Job. Und ich sah – wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann – nicht wirklich erholt und happy aus. Eher das Gegenteil war der Fall.
Kranke Kleinkinder schreien die Nächte durch. Das tun sie manchmal mehrere Nächte hintereinander – und der Morgen kommt unerbittlich. Mit dunklen Augenringen und dem gefühlt bevorstehenden Müdigkeitstod schleppt man sich zur Arbeit und hat dabei erst noch ein beschissenes Gefühl, weil man den Spross krank zu Hause betreuen lassen muss. Das ist alles, aber ganz sicher nicht voll easy!
Ich habe diese Erfahrung ein knappes Jahr zu fast 100% im Job und mit den Kids gemacht – und dann kam der totale Erschöpfungskollaps. Nichts ging mehr! Über ein Jahr hatte ich, um mich wieder zurück in die Spur zu kämpfen.
Rückblickend und mit der Erfahrung meines inzwischen doch schon langen Lebens weiss ich, dass ich das NIEMALS hätte tun sollen. Aber diese Erfahrung hatte ich damals noch nicht. Heute weiss ich, dass es viele Jobs, viele Möglichkeiten, viele neue Wege und viele Optionen im Leben gibt – aber es gibt nur EINE Familie. Ja, und die hat IMMER Vorrang.
Alle, die erzählen, dass sich das easy vereinbaren lässt, haben entweder Tag- und Nachtnannys oder sind nicht ehrlich. Es ist verdammt hart und man hat kaum Luft, um einfach mal durchzuatmen.
An alle jungen Eltern da draussen, die sich durch den Dschungel der Windeln, der schlaflosen Nächte und des Jobs kämpfen und immer wieder hadern: Ihr seid total normal. Ich behaupte, dass diese „Ist doch alles voll easy“-Geschichten ganz einfach nicht ehrlich sind und etwas transportieren, was de facto nicht mal ansatzweise der Wahrheit entspricht.
Lasst euch bloss nicht ärgern!