… Glück allein. Happy, wieder zu Hause zu sein.
Seit dem Tod des Göttergatten habe ich schon so vieles gemacht, was ich mir fast nicht zugetraut hätte. Und es hat bis dato alles recht gut funktioniert.
In den Familien-/Freundeferien im Süden Sardiniens war es diesmal ein bisschen anders. Es war schön – zweifellos. Aber ich habe gekämpft. Mit der Trauer, mit unfassbar starken Emotionen und gegen mich und mein Bedürfnis, aus dem Paradies abzureisen. Der Göttergatte hat noch nie mehr gefehlt, als in genau DIESEN Ferien!
Nun, ich habe mehrfach mit dem Gedanken gespielt, einfach nach Hause zu fliegen. Aber ich habe es nicht getan. Und ich bin ein bisschen stolz auf mich. Viele mögen jetzt denken, dass es kein Kunststück ist, im Paradies zu bleiben anstatt abzuhauen. Ich kann bestätigen: ES WAR EIN KUNSTSTÜCK für mich.
Selbst der schönste Ort der Welt kann zu Alcatraz werden, wenn der Trauertsunami einen überfällt. Da scheint sogar das türkisfarbene Meer auf einmal wie eine schwarze Suppe …
Aber ich habe mich nach 3 Tagen wieder fangen können und habe zurück in die Spur gefunden. Nicht zuletzt, weil meine beiden Enkelkinder sich so über das wunderbare Meer, ihre neuen Schnorchelerlebnisse und die vielen Fische gefreut haben. Und wenn diese kleinen Menschen mich anstrahlen und sagen, dass sie es wunderbar finden, dann lässt mich das über mich hinaus wachsen.
Zugegeben, so hart habe ich noch nie gekämpft. Aber ich habe ins Spiel des Lebens zurückgefunden und bin nun wieder in der Spur. Ich bilde mir keineswegs ein, dass das der letzte Absturz war, aber ich hoffe, dass ich mit jeder durchgestandenen Erfahrung stärker werde und die Tsunamis irgendwann zu gut handelbaren Wellen werden.
Mit Sicherheit würde der Göttergatte jetzt sagen: „Gut gemacht, ich hab doch gesagt, dass Du alles schaffen kannst.“
Ja, aber es ist nicht immer einfach!
schritt für schritt….
wiiter eso i dim tempo
👏👏👏
genau eso … angersch gohts nämlich nid 🙂